Im Wirecard-Skandal geht es Schlag auf Schlag: Erst vor anderthalb Wochen hatte sich der ehemalige Wirecard-CEO Markus Braun der Staatsanwaltschaft gestellt – ihm werden gemeinsam mit anderen Managern Veruntreuung von Finanzvermögen, Marktmanipulation und Bilanzfälschung vorgeworfen. Nun scheint sich eine weitere Schlüsselfigur den deutschen Behörden gestellt zu haben: der Chef einer Wirecard-Tochterfirma aus Dubai.
Wie Reuters Online berichtet, sei der Mann aus den Vereinigten Arabischen Emiraten eingereist, um sich in München den Behörden auszuliefern. Diese Entwicklung sei am Montag von der Staatsanwaltschaft der Stadt bestätigt worden. Der Vorwurf gegen den Manager lautet demnach besonders schwerer gemeinschaftlicher Betrug, aber auch Beihilfe zu anderen Straftaten, wie es weiter heißt. Eine Verurteilung für schweren Betrug könne eine Gefängnisstrafe von bis zu zehn Jahren bedeuten.
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Ich würde gern Kontakt mit ihr aufnehmen.
Freundl. Grüsse, A. Villain
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