Im Wirecard-Bilanzskandal schaltet sich nun auch die britische Finanzaufsicht FCA ein. Die Behörde hat der britischen Wirecard-Tochter Wirecard Card Solutions (WCS) „de facto den Geschäftsbetrieb untersagt“, berichtet das Handelsblatt. Konkret darf WCS aufgrund der Insolvenz des Mutterkonzerns keine regulierten Aktivitäten mehr ausüben, heißt es weiter. Die Wirecard-Tochter wurde zudem dazu verpflichtet, ihre Kunden darüber zu informieren.
Die Auswirkungen der FCA-Entscheidung sind weittragend: Millionen Kreditkartenkunden können ihre Karten vorläufig nicht benutzen, alle Konten, die mit der WCS-Technologie laufen, seien eingefroren. Kundengelder sind damit nicht zugänglich, wie die FCA weiter ausführte. Die Finanzaufsicht hatte die Wirecard-Tochter bereits vergangene Woche angewiesen, keine Kundengelder mehr zu überweisen – es sei denn, es gebe eine explizite Anweisung der Kunden.
Kommentar schreiben