Vor gut einem Jahr haben gleich mehrere Finanzinstitute angekündigt, sich zum Ende des Jahres 2019 als Partner von Paydirekt zu trennen, darunter die ING Deutschland (vormals ING Diba), die HypoVereinsbank, die Targobank oder auch Santander. Zu schleppend sei die Entwicklung des Zahlungsdienstes verlaufen, der eigentlich als großer deutscher PayPal-Konkurrent geplant war.
Doch der Rückzug der kleinen Banken stellt noch nicht das Ende des deutschen Projekts dar. Wie Heise Online berichtet, haben die Großbanken Deutsche Bank und Commerzbank ihre Anteile an Paydirekt zu gleichen Teilen aufgestockt, sodass beide nach aktuellem Stand 16,67 Prozent (statt nur 11,11 Prozent) des Zahlungsdienstes für sich verbuchen. Jeweils ein weiteres Drittel liegt bei den Sparkassen und Genossenschaftsbanken.
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