Support & Hilfe
Newsletter Bei uns werben

EU-Kommission will Facebooks neue Kryptowährung untersuchen

Veröffentlicht: 22.08.2019
imgAktualisierung: 22.08.2019
Geschrieben von: Tina Plewinski
Lesezeit: ca. 2 Min.
22.08.2019
img 22.08.2019
ca. 2 Min.
Facebook-Logo mit Geld im Hintergrund
© Mercigod / Shutterstock.com
Die neue Kryptowährung Libra des Netzwerkgiganten Facebook soll durch die Eu-Kommission eingehender untersucht werden. Es gibt Wettbewerbsbedenken.


Die Ankündigung einer hauseigenen Kryptowährung war für Facebook vor einigen Wochen eine riesige Sache. Bereits im kommenden Jahr soll die digitale Währung an den Start gehen und laut dem verantwortlichen Manager David Marcus zu einem „vollwertigen Zahlungsmittel für alle Situationen“ werden. Die Ziele sind hoch gesteckt.

Doch noch vor dem eigentlichen Start gabe es Probleme und Kritik: Sicherheitsbedenken und erste Betrugsfälle machten die Runde. Nun gibt es auch Gegenwind von der EU-Kommission. 

Libra und die Frage nach wettbewerbswidrigem Verhalten

Die Wettbewerbshüter wollen Libra nach Angaben von Golem genauer ins Visier rücken: „Es stehe zu befürchten, dass Mitbewerber ausgeschlossen würden und Facebook seine Vormachtstellung ausnutze“, heißt es dort mit Verweis auf Bloomberg. Die FAZ verweist auf „mögliche Wettbewerbsbehinderungen“ die durch die neue Währung aufgebaut werden könnten.

Konkret gehe es bei den Befürchtungen wohl um die Art und Weise, wie Libra in die Vielzahl der Facebook-Dienste eingebunden werden soll – beispielsweise in den Nachrichtendienst WhatsApp. Auch die Frage nach der Auslesung und Verwendung von Nutzerdaten sei im Rahmen der Untersuchung von Belang. 

Libra soll an etablierte Währungen gekoppelt werden

Denn obwohl Facebook selbst hinter den Entwicklung der Kryptowährung Libra stehe, soll die Schweizer Libra Association für die Verwaltung zuständig sein. Facebook sei allerdings nur ein Mitglied von mehreren und habe innerhalb der Organisation keine besonderen Rechte inne.

Libra soll – anders als beispielsweise die Kryptowährung Bitcoin – an etablierte Währungen gekoppelt werden und darüber hinaus eine Absicherung durch Staatsanleihen erfahren.

Veröffentlicht: 22.08.2019
img Letzte Aktualisierung: 22.08.2019
Lesezeit: ca. 2 Min.
Artikel weiterempfehlen
Tina Plewinski

Tina Plewinski

Tina fokussiert sich auf Amazon, Marketingstrategien und digitale Plattformen – inklusive der Schattenseiten wie Online-Kriminalität.

KOMMENTARE
0 Kommentare
Kommentar schreiben