Anfang Juni launchte Facebook offiziell seine eigene Kryptowährung Libra. Der weltweit verfügbaren, digitalen Währung, die ähnlich wie der Bitcoin funktionieren soll, könnte einerseits angesichts der Größe des sozialen Netzwerks eine enorme Reichweite zur Verfügung sehen und sie könnte damit womöglich auch recht erfolgreich sein. Andererseits hängt Facebook nach wie vor der Datenskandal von Cambridge Analytica nach, bei dem 50 Millionen Nutzerdaten kompromittiert wurden.
Das Unternehmen will solchen Bedenken zur Sicherheit nun offenbar vorbeugen: Wie Gründerszene mit Bezug auf die US-Zeitung The Hill berichtet, teilte der Libra-Verantwortliche bei Facebook, David Marcus, der Vorsitzenden des US-Finanzausschusses Maxine Waters schriftlich mit, man wolle sich „die Zeit nehmen, alles richtig zu machen“. Waters hatte von Facebook-CEO Mark Zuckerberg kurz zuvor den Projektstopp eingefordert – aufgrund möglicher Gefahren für die Finanzstabilität in den USA, aber auch weltweit.
Kommende Woche Mittwoch sollen sich, so meldet CNET, zudem Vertreter von Facebook – aber auch von Amazon, Google und Apple vor dem US-Senat kartellrechtliche Fragen diskutieren.
Kommentar schreiben