Die Unionsfraktion im Bundestag hat ein Eckpunktepapier zur Blockchain-Technologie verabschiedet. Im Zentrum des Papiers steht die Forderung nach einem digitalen Euro. Dieser ist als Reaktion auf die kürzlich von Facebook vorgestellte Kryptowährung Libra zu verstehen. „Wenn Libra erst einmal eine Milliarde Nutzer hat, dann weiß ich nicht, ob eine Stable Coin einer Europäischen Zentralbank noch eine realistische Marktchance dagegen hat“, so Fraktionsvorstandsmitglied Thomas Heilmann laut T3n. Es sei wichtig, möglichst früh Präsenz zu zeigen.
Libra basiert wie auch Bitcoin auf der Blockchain-Technologie, soll aber, anders als Bitcoin, als sogenannte Stable Coin konzipiert werden, die ohne Kursschwankungen auskommt. Auch der digitale Euro soll als Stable Coin auf der Blockchain basieren. Auf die Geldpolitik solle dieser dem Eckpunktepapier zufolge aber keinen Einfluss haben. Anstatt neues Geld zu schaffen, solle vielmehr ein Teil der bestehenden Geldmenge digitalisiert werden.
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Ja is schon wieder der 1.April?
Tja und nun schwimmen allen die Felle davon wegen des Libra Coins.
Jahrelang hat man nur negative Presse in den Medien vernommen, wie gefährlich der Bitcoin und Co. ist, jawoll, ganz böse Sache, nur Schwerverbreche r nutzen das, hochkriminell, Darknet! und was nicht alles.
Kein Politiker (und die Journalisten auch nicht ausgenommen), Bänker schon gar nicht, haben auch nur ein gutes Haar an Kryptowährungen gelassen.
Und jetzt auf einmal schaut man mal richtig hin, beschäftigt sich mit dem Thema und stellt fest: man, da hats ja ein Riesenpotenzial welches wir für uns nutzen könnten.
Was für tolle Anwendungen möglich wären.
Da muss aber erst ein Mega-Konzern wie Facebook kommen und alle aufwecken! Guten Morgen Deutschland!
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