Wirecard konzentriert sich auf Wallet-Provider
Durch die App Boon erhalten Nutzer eine virtuelle Mastercard-Kreditkarte auf Prepaid-Basis. Mit dieser Booncard können sie per Mobilgerät an NFC-Terminals im In- und Ausland zahlen sowie Online- und In-App-Käufe tätigen. Boon-Nutzer können untereinander auch Geld transferieren. Monatlich fällt eine Nutzungsgebühr von 1,49 Euro an. Verfügbar ist die Kreditkarte u. a. für Services wie Apple Pay, Google Pay, Fitbit und Garmin. Partiell gibt es sie noch als eigenständige Bezahllösung.
Wirecard will die App Boon jedoch künftig ausschließlich mit Services wie Google Pay, Apple Pay und ähnlichen Angeboten verwenden. Das berichtet Heise. Sobald Boon allerdings mit Wallet-Providern verwendet wird, ist die virtuelle Kreditkarte nicht länger eigenständig verfügbar. Wer die Bezahllösung verwenden will, muss deshalb auch eine neue Version der App installieren. Das betraf Mitte letzten Jahres bereits Nutzer in Deutschland, im September 2018 in Italien und im Dezember 2018 in Frankreich. Auch für weitere Länder ist die Ausweitung von Boon auf Wallet-Provider geplant, so Wirecard.
Damit in Österreich, wo es derzeit weder Google Pay noch Apple Pay gibt, dennoch weiterhin die App verwendet werden kann, entschied sich der Konzern bis zum Start von Google Pay, den Dienst auch über Ende März hinaus anzubieten. Es soll eine adäquate Lösung geben, hieß es.
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