Wie Unternehmer den passenden Inkassodienstleister finden
Entscheidet sich ein Online-Händler, einen externen Inkassodienstleister mit seinem Forderungsmanagement zu beauftragen, sollte er vorher überlegen, welches Leistungsspektrum dieser für ihn erbringen soll. Viele Inkassodienstleister bieten neben dem Service der Beitreibung offener Forderungen weiterführende Dienstleistungen wie zum Beispiel Beratung zur Prävention von Zahlungsstörungen und die Optimierung des Risikomanagements. Viele seriöse Inkassounternehmen bieten Adressprüfungen und Bonitätsprüfungen an, um das Forderungsmanagement schon im Vorfeld von Zahlungsstörungen zu optimieren.
Vor der Beauftragung eines Inkassodienstleisters sollten Online-Händler überprüfen, wie dessen Arbeitsweise ist und ob er diese ihren speziellen Ansprüchen und ihrer Unternehmensgröße anpassen kann. Ein seriöser Unternehmer sollte schon im Vorfeld Auskünfte zu seiner Vorgehensweise geben können und transparent arbeiten.
Da der Inkassodienstleister bei offenen Forderungen der Ansprechpartner des Schuldners ist, sollten Unternehmen im Vorfeld klären, auf welchen Wegen er Kontakt mit ihren Kunden aufnimmt und wie er mit diesen umgeht, schließlich treibt er die Forderungen im Namen des Auftraggebers bei. Ein guter Inkassodienstleiser setzt im Umgang mit Schuldnern auf Kommunikation statt auf Eskalation und versucht in Absprache mit dem Auftraggeber auch individuelle Absprachen zu treffen.
Online-Händler, die grenzüberschreitend liefern, sollten im Vorfeld auch bedenken, ob der gewählte Inkassodienstleister gegebenenfalls auch offene Forderungen im Ausland beitreiben kann, zum Beispiel durch Kooperationsverträge oder ausländische Niederlassungen.
Kommentar schreiben