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Schnell und gratis: Das wollen die deutschen Online-Shopper

Veröffentlicht: 13.10.2025
imgAktualisierung: 13.10.2025
Geschrieben von: Corinna Flemming
Lesezeit: ca. 2 Min.
13.10.2025
img 13.10.2025
ca. 2 Min.
Online-Shopper: Mehrere Menschen vor einem Laptop
ArturVerkhovetskiy / Depositphotos.com
Eine aktuelle Studie offenbart, was deutsche Verbraucher vom Online-Handel erwarten. Spoiler: Es soll schnell und bestenfalls gratis sein.


Deutsche Verbraucher werden beim Online-Shopping zunehmend anspruchsvoller. Laut dem aktuellen YouGov-Report „Retail unpacked: What Germans want from delivery and return“ unter 1.000 deutschen Verbrauchern spielt die Liefergeschwindigkeit für zwei Drittel der Online-Käufer (66 Prozent) eine entscheidende Rolle bei der Wahl eines Shops. Besonders stark ist dieser Anspruch bei jüngeren Zielgruppen ausgeprägt: 71 Prozent der Generation Z und Millennials achten auf schnelle Zustellung, bei älteren Käufern (Gen X und Baby Boomer+) sind es immerhin 63 Prozent.

Doch Schnelligkeit allein genügt nicht – sie darf auch etwas kosten. 42 Prozent der Befragten wären bereit, für eine Expresslieferung oder eine besonders rasche Zustellung mehr zu bezahlen. Unter den Jüngeren liegt die Zahlungsbereitschaft sogar bei 54 Prozent. Bei älteren Käufern zeigt sich dagegen mehr Preisbewusstsein: Nur 34 Prozent würden einen Aufpreis akzeptieren.

Gratis-Versand weiterhin hoch im Kurs

Trotz der Bereitschaft einiger Online-Shopper, für einen schnellen Versand auch höhere Gebühren in Kauf zu nehmen, bleibt der Wunsch nach kostenlosem Versand ein entscheidender Faktor für die Mehrheit der Umfrageteilnehmer. 79 Prozent aller Befragten nennen ihn als relevantes Kriterium für ihre Kaufentscheidung – unabhängig vom Alter. Um von kostenlosen Lieferungen zu profitieren, passen viele Konsumenten ihr Einkaufsverhalten an: 65 Prozent geben an, gelegentlich mehr Produkte zu kaufen, um den Mindestbestellwert zu erreichen. Besonders ausgeprägt ist dieses Verhalten bei der jungen Zielgruppe (73 Prozent), während bei älteren Käufern 59 Prozent zu diesem Schritt greifen.

„Im heutigen wettbewerbsintensiven E-Commerce-Markt sind schnelle, flexible und unkomplizierte Liefer- und Rückgabeoptionen längst kein Luxus mehr – sie werden ganz selbstverständlich erwartet“, erklärt Philipp Schneider, Head of Marketing DACH bei YouGov.

Artikelbild: http://www.depositphotos.com

Veröffentlicht: 13.10.2025
img Letzte Aktualisierung: 13.10.2025
Lesezeit: ca. 2 Min.
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Corinna Flemming

Corinna Flemming

KOMMENTARE
5 Kommentare
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ralf
14.10.2025

Antworten

Dass das Märchen vom kostenloses Versand immer noch geglaubt wird. Sowas wie das Ungeheuer von Loch Ness. Ich persönlich schaue, dass Versand berechnet wird, weil dann das Produkt billiger ist und wenn ich es z.B. 2 x oder mehrmals benötige, ich tatsächlich nur einmal Versand bezahle anstatt für jedes einzelne Produkt in dem die Versandkosten einkalkuliert aber mit 0 Euro deklariert sind. Gib dem Kind halt nen anderen Namen. Aber mit der Unwissenheit der anderen Verdient man halt das meiste Geld.
Sjaak
14.10.2025

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Es gibt keinen kostenlosen Versand. Aber versuch, dass alle NPCs mal klarzumachen. DHL hört nicht auf, mir eine Rechnung zu schicken, nur weil ich kostenlosen Versand anbiete. Und die Zusteller fahren auch nicht umsonst durch die Gegend. Irgendwo werden die Kosten umgelegt. Genauso was kostenlose Rücksendungen betrifft: Die ehrlichen Käufer, die wenig zurückschicken, finanzieren die schwarzen Schafe mit. Es muss eine Kostenbeteiligung vom Kunden beim Rückversand geben. Nur diese kleine Hemmschwelle würde die Retourenquote drastisch reduzieren.
KK
14.10.2025
Ja und nochmal Ja, es gibt keinen kostenlosen Versand und jeder kann das ganz einfach überprüfen. Suche den gleichen Artikel bei verschiedenen Anbietern, mal mit und mal ohne kostenlosen Versand und schon kann man den Preisunterschied sehen, zumal man ab Menge 2 die eingerechneten Versandkosten dann eben mehrfach bezahlt... Aber GEN Z glaubt ja auch alles was in Social Media so zu lesen ist.... und einem von selbsternannten Profis so alles eingeflüstert wird....
cf
14.10.2025

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Und so zerbröselt der Keks... Kunden wollen schnellere Lieferung, - DHL lieber etwas mehr Ruhepausen. Kunden wollen möglichst günstige bzw. gratis Lieferung - DHL möchte am liebsten Kostenaufschläge auf die Sonderaufschläge mit Aufschlägen versehen. Kunden würden für Expresslieferung bezahlen (Achtung hier wurde der Konjunktiv verwendet :-)) - DHL würde bei steigender Anzahl von Express-Lieferungen die Kosten aufgrund der steigenden Mengen erhöhen und Express künftig nicht mehr in 1 Tag zustellen sondern die Frist auf 3-5 Tage verlängern. --- Irgendwie fehlt hier ein verbindendes Element zwischen Kunde und Paketdienst
KI
13.10.2025

Antworten

Meinung: Ich will ich will ich will.....