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Gefährliches Spielzeug im Netz: 80 Prozent der Produkte fallen im Sicherheitscheck durch

Veröffentlicht: 02.12.2025
imgAktualisierung: 02.12.2025
Geschrieben von: Christoph Pech
Lesezeit: ca. 2 Min.
02.12.2025
img 02.12.2025
ca. 2 Min.
Ganz viel verschiedenes Spielzeug auf einem Spielzeugteppich
Wdovich33 / Depositphotos.com
Immer mehr Kunden kaufen Spielzeug online – doch nicht alle Produkte sind sicher. Schadstoffe und Sicherheitsmängel häufen sich.


Der Online-Handel mit Spielzeug wächst rasant, birgt jedoch Risiken: Viele Produkte von Drittanbietern, vor allem aus Nicht-EU-Ländern, entsprechen nicht den EU-Sicherheitsstandards. Diese werden von der EU sogar noch verschärft.

Der europäische Spielzeugverband TIE führte 2023 und 2024 Tests durch. Insgesamt hielten von den über 100 gekauften Spielzeugen mehr als 80 Prozent die gesetzlichen Sicherheitsanforderungen in Europa nicht ein. Probleme reichen von gefährlichen Inhaltsstoffen bis zu mechanischen Defekten.

Auch 2025 sieht es offenbar nicht besser aus: Die Stiftung Warentest testete 54 Spielzeuge von Temu und Shein. 30 wiesen mechanische Sicherheitsmängel auf, einige auch Schadstoffe oder elektronische Mängel, so die Verbraucherzentrale.

Spielzeug mit gefährlichen Chemikalien

Viele Spielzeuge enthalten außerdem gesundheitsschädliche Chemikalien, die den Hormonhaushalt von Kindern stören können. Besonders gefährlich sind sogenannte endokrine Disruptoren, die bereits in kleinsten Mengen wirken und häufig in Kunststoffen, Lacken und Textilien vorkommen. Davor warnt die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE), wie der Spiegel berichtet.

Diese Stoffe können die Entwicklung von Kindern beeinträchtigen, etwa das Wachstum, die Gehirnentwicklung oder das Immunsystem. Auch ein erhöhtes Risiko für hormonabhängige Krebserkrankungen ist möglich. Billigangebote aus dem Internet stehen besonders in der Kritik. Fachleute raten, Produkte mit stechendem Geruch zu meiden und neue Artikel vor der Nutzung zu lüften. Zudem könnten alte Kunststoffspielsachen Schadstoffe enthalten, die in der EU längst verboten sind. Experten fordern strengere Kontrollen, um gefährliche Produkte vom Markt fernzuhalten.

Darauf sollte man achten

Spielzeug ohne CE-Kennzeichnung darf in der EU nicht verkauft werden. Wichtig sind unabhängige Prüfzeichen wie GS, TÜV oder VDE, die geprüfte Sicherheit garantieren. Nachhaltige Produkte mit Siegeln wie GOTS oder FSC punkten zudem bei umweltbewussten Kunden.

Artikelbild: http://www.depositphotos.com

Veröffentlicht: 02.12.2025
img Letzte Aktualisierung: 02.12.2025
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Christoph Pech

Christoph Pech

Christoph schreibt über KI, digitale Innovationen und Payment-Lösungen – immer mit einem Blick auf smarte Technologien.

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