Die Profiteure sprechen für den E-Commerce
Alibaba-Chef Jack Ma würde wohl über die Fragestellung mindestens schmunzeln, hat sein Online-Konzern doch bereits in diesem Jahr einen Gewinn von rund zwei Milliarden US-Dollar verbucht und soll mit einem Börsenwert von 200 Milliarden US-Dollar das Parkett betreten.
Jeff Bezos dürfte sich dem Kreis der Schmunzelnden anschließen, auch wenn sich Amazon aus Kostengründen nach Polen bewegt und immer wieder offenbar gerne seine Bilanzen schönt, um weniger Gewinn vorzuweisen. Und natürlich verdient Amazon sein Geld im E-Commerce, auch wenn der Konzern erste Schritte im stationären Handel unternimmt.
Wenig zu schmunzeln haben offenbar diejenigen, die sich gegen die Gefahr aus dem Internet zu wehren versuchen. Abgesehen von kleinen stationären Händlern, die ihre Schaufenster verbarrikadieren, sind hier Interessenverbände oder immer mal wieder auch die Politik gemeint. Zuletzt das Bundeswirtschaftsministerium, das mit konkreten Maßnahmenforderungen dem stationären Handel den Rücken stärken möchte.
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