Kunden freut‘s
An sich ist der Erfolg nicht verwunderlich. Als Verbraucher ist tatsächlich nicht abzustreiten, dass eine Versandkostenflat zumindest für Vielbesteller Sinn macht. Immer wieder werden Studien veröffentlicht, die belegen, dass Verbraucher ungern Versandkosten bezahlen, am liebsten natürlich überhaupt keine. Auch die Abbruchrate bei Online-Einkäufen steigt enorm, wenn Kunden plötzlich auf unerwartet hohe Versandkosten stoßen. Dann werden volle Warenkörbe zurückgelassen und einfach woanders eingekauft, wo der Versand kostenlos angeboten wird. Mit einer Versandkosten-Pauschale dagegen verschrecken Online-Händler auch nicht gleich ihre Kunden mit den Versandkosten. Gleichzeitig müssen die Versandkosten nicht völlig unter den Tisch fallen.
Ohne Frage, der Kampf um die niedrigsten Versandkosten ist mittlerweile Alltag und der kostenlose Versand beinahe so sehr verbreitet, dass Online-Händler es sich fast nicht erlauben können, Versandkosten zu verlangen. Allenfalls können diese indirekt auf die Artikelpreise umgelegt werden. Versandkostenfreie Lieferungen sind für Kunden ganz einfach ein Teil des guten Service und wer diesen nicht bringen kann, verliert.
An diesem Punkt sollen nun die Versandkosten-Flatrates greifen. Sie könnten einen Kompromiss zwischen Versandkosten und den kostenlosen Lieferungen bieten. Bei Amazon scheint die Versandkosten-Flat bereits gut zu funktionieren, allerdings gilt diese nur für Angebote, die direkt über Amazon angeboten werden. Anbieter des Amazon-Marketplace dürfen ihre eigenen Versandkosten festlegen.
Kommentar schreiben