Die Vorteile für Online-Händler werden immer deutlicher
Und trotzdem vermeldete Overstock.com wenige Monate nach der Einführung der Bitcoin einen großen Erfolg. Innerhalb von nur 24 Stunden konnte Overstock mit den Bitcoin Bestellungen im Wert von umgerechnet 124.000 US-Dollar verkaufen. Ein deutliches Argument gegen alle Kritiker.
Inzwischen scheint das Eis für Bitcoin nach wie vor nicht gebrochen, doch allein im Online-Handel ist die Liste an großen Namen gestiegen: Shopify, Newegg, Expedia, Airbaltic und nun auch Dell akzeptieren Bitcoins. Und neben den großen Unternehmen, gibt es zahlreiche kleine Online-Shops die Bitcoin akzeptieren. Einer Erhebung von Statista zufolge sind aktuell umgerechnet Bitcoin im Wert von 8 Milliarden US-Dollar im Umlauf. Keine andere Kryptowährung kommt nur ansatzweise an diesen Wert heran.
Nicht wenig spricht dafür, dass Bitcoin in Zukunft noch populärer werden und gerade durch die Nachfrage im Online-Handel den endgültigen Durchbruch schaffen. Medienkollegen empfehlen bereits auch kleinen Online-Händlern die Einbindung von Bitcoin, schließlich lägen die Vorteile auf der Hand: Die Gebühren sind für Online-Händler deutlich niedriger als bei Kreditkarten oder anderen traditionellen Zahlungsmitteln, Kursverluste werden durch Bitcoin-Dienste wie Coinbase aufgehoben, Zahlungen können von Kunden nicht zurückgenommen werden und mit Bitcoin lassen sich weltweit Einkäufe tätigen.
Es ist also kein Wunder, dass der Online-Handel, der sich per se gegen konservative Handelsvorstellungen durchgesetzt hat, auch bei der Währungspolitik eine Vorreiterrolle einnimmt.
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