08.07.2014 – Umweltgütesiegel gefordert | Expedia vor Übernahme | M-Commerce Wachstumspotential

Veröffentlicht: 08.07.2014
imgAktualisierung: 07.07.2014
Geschrieben von: Giuseppe Paletta
Lesezeit: ca. 2 Min.
08.07.2014
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ca. 2 Min.
Heute im Newspreview: Der Online-Handel soll umweltschonender werden, Expedia plant Übernahme, M-Commerce mit Potential.


Ein Umweltgütesiegel und einheitliche Paketstationen für den Online-Handel, fordert ein Verband in Österreich. Außerdem: Expedia möchte Wotif.com übernehmen und der M-Commerce bietet offenbar noch Wachstumspotential.

Der Newspreview für den 08. Juli 2014.

Umweltgütesiegel und einheitliche Paketstationen gefordert

Österreichs Verband für Mobilität mit Zukunft VCÖ, möchte den Online-Handel umweltschonender gestalten. Für den bequemen Einkauf im Internet bezahle die Umwelt einen hohen Preis, so der Verband. „Der Online-Handel verändert die Verkehrsflüsse. Anstatt Verkehr zu vermeiden, indem Einkaufsfahrten wegfallen, kommt es unter derzeitigen Rahmenbedingungen zu einer Verkehrszunahme“, argumentiert VCÖ-Expertin Ulla Rasmussen. Deshalb fordert der Verband u.a. ein Umweltgütesiegel für den Online-Handel und einheitliche Paketstationen für den Gebrauch aller Unternehmen.

Expedia plant Übernahme von Wotif.com

Das Online-Reiseportal Expedia möchte weiter investieren. Für rund 658 Millionen US-Dollar plant das US-Unternehmen den australischen Mitbewerber Wotif.com zu übernehmen. Die Wotif Group ist überwiegend im asiatischen Raum tätig und würde Expedia durch eine Übernahme Zugang zu diesem Markt geben. „Diese Übernahme würde es beiden Unternehmen erlauben, weiter zu wachsen und ihre jeweiligen Stärken gemeinsam zu vereinen“, sagte der Expedia-CEO Dara Khosrowshahi.

M-Commerce mit Wachstumspotential

Dank Games und Wearables soll der Umsatz im M-Commerce bis 2018 stark wachsen, so eine aktuelle Prognose des US-Marktforschungsunternehmens IHS Technology. Während bereits in diesem Jahr der Schätzung nach rund 53 Milliarden US-Dollar durch Content und Werbung im M-Commerce eingenommen werden sollen, könnten es bis 2018 rund 90 Milliarden werden. Bislang verdienen Unternehmen der Erhebung zufolge das meiste Geld im M-Commerce durch In-App-Käufe.

Veröffentlicht: 08.07.2014
img Letzte Aktualisierung: 07.07.2014
Lesezeit: ca. 2 Min.
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Giuseppe Paletta

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Umweltguetesiegel
08.07.2014

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Ein Umweltgütesiege l gibt es bereits, und es wird zunehmend genutzt. Auch viele mittelständige Shops hosten lieber auf einem alten stromfressenden Server als auf Ökostrom wie es bei den größeren Anbietern bereits der Fall ist Allinkl, Strato, 1&1, Hetzner zu setzen... . Umweltbewusster Onlinehandeln ist noch nicht bei jedem angekommen. Der Trend steigt jedoch erfreulicherwei se, vielleicht weil wir Menschen langsam merken, dass die Natur sich spürbar auch in Deutschland verändert. Es liegt in der Natur der meisten von uns erst zu reagieren, "wenn es zu spät ist". Das müssen wir lernen zu ändern und auch mit der Politik einen Weg und Kompromiss, Wirtschaftswach stum / Umweltschonend zu finden, was nicht einfach sein wird... Ein Siegel, eine grüne Einstellung aber auch eine Politische Durchsetzung von Zeitgemäßen Kriterien, die wirklich jeder Onlineshop umsetzen kann, halte ich für sehr sinnvoll.
Rainer
08.07.2014

Antworten

Ein Umweltgütesiege l nach Einhaltung der drei Kriterien Versandart, Verpackung und Öko-Serverstrom kann bei gruensiegel.de bezogen werden. Ein Zertifikat ist auch möglich. Grüße Rainer