5 Top-Themen des Tages: Yatego Local, Silver Surfer, Garten-Shops, Google StreetView, Anonyme Bewertungen

Veröffentlicht: 01.07.2014
imgAktualisierung: 01.07.2014
Geschrieben von: Michael Pohlgeers
Lesezeit: ca. 3 Min.
01.07.2014
img 01.07.2014
ca. 3 Min.
Yatego will Einzelhändlern helfen, die Generation 55+ kauft mehr online, auf Google kommt eine hohe Geldstrafe zu.


Yatego hat mit Yatego Local ein Portal für den Einzelhandel gegründet, ältere Menschen kaufen mehr im Netz ein, Garten-Shops müssen beim Angebot nachbessern, Google droht eine hohe Geldstrafe und Bewertungsportale müssen Daten von anonymen Nutzern nicht herausgeben.

Top-Themen 01.07.2014

Yatego startet Yatego Local

Die Online-Plattform Yatego hat mit „Yatego Local“ ein neues Online-Portel für den Einzelhandel gelauncht. Das neue Portal kommt im Pinterest-Stil daher und zeichnet sich dadurch aus, dass die Waren lediglich im stationären Handel erworben werden können. Die Plattform scheint darauf abzuzielen, dem Einzelhandel ein wenig unter die Arme zu greifen – trotzdem weist Yatego Local einige Schwachstellen auf.

Ältere Menschen shoppen öfter online

Rund zwei Drittel der über 55-Jährigen kauft mindestens einmal im Monat online ein. Das zeigt eine aktuelle PwC-Studie. Besonders Produkte aus den Bereichen Medien und Unterhaltungselektronik sind bei den „Silver Surfern“ beliebt: Diese werden eher online als im stationären Handel gekauft. Inzwischen kaufen Internetnutzer der Generation 55plus genauso häufig im Netz ein wie die unter 55-Jährigen.

Garten-Shops enttäuschen im Angebot

Grundsätzlich sind die Online-Auftritte der Garten-Shops gelungen, auch wenn es Mängel im Angebot gibt. Das ist das Fazit einer Untersuchung des Deutschen Instituts für Service-Qualität. Trotz Produktbewertungen, übersichtlicher Warenkörbe und Filteroptionen fehlten wichtige Pflanzen in den Sortimenten vieler Shops. Auch die Bestell- und Zahlungsbedingungen sorgten nicht unbedingt für Begeisterungsstürme.

Google droht Strafe in Millionenhöhe

Dem Suchmaschinenbetreiber Google droht wieder eine hohe Geldstrafe wegen StreetView. Der oberste Gerichtshof der USA hat den Widerspruch von Google gegen eine Sammelklage abgeschmettert. Wie Chip berichtet, hatten die StreetView-Autos beim Fotografieren der Straßen ihren WLAN-Empfänger eingeschaltet. Dadurch wurden alle Funknetze in der Umgebung mit Namen gespeichert. Aus ungeschützten Netzen sollen sogar Nutzerdaten abgesaugt worden sein.

Bewertungsportale müssen Nutzerdaten nicht herausgeben

Gibt ein Nutzer auf einem Bewertungsportal anonym eine Bewertung ab, muss das Portal die Daten des Nutzers nicht herausgeben. Das hat laut golem.de der Bundesgerichtshof entschieden. Die Richter berufen sich dabei auf den Schutz der Anonymität der Nutzer laut Telemediengesetz. Ein Arzt hatte verlangt, dass ein Bewertungsportal Nutzerdaten herausgeben solle, da unwahre Behauptungen über ihn verbreitet würden.

 

Veröffentlicht: 01.07.2014
img Letzte Aktualisierung: 01.07.2014
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Michael Pohlgeers

Michael Pohlgeers

Micha beobachtet politische Entwicklungen und Marktplatz-Dynamiken. Seine Themen: Teamführung, Plattformen und alles, was den Handel bewegt.

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