Der Angriff auf die Kundendatenbank von eBay hat scheinbar erste Konsequenzen für die Nutzer: Derzeit werden falsche Mahnungen von der „Anwaltskanzlei Ebay GmbH“ verschickt. Die Spam-Mails enthalten offenbar Malware wie etwa Trojaner. Augenscheinlich ist ein Großteil der eBay-Nutzer von dieser Spam-Welle betroffen.

(Bildquelle Spam-Ordner: Feng Yu via Shutterstock)
Im eBay-Forum äußern sich unzählige Nutzer, dass sie die Spam-Mail erhalten haben. Demnach enthalten die E-Mails der „Anwaltskanzlei Ebay GmbH“ eine Forderung über einen ausbleibenden Geldbetrag plus Mahngebühren. Außerdem befinde sich eine .zip-Datei im Anhang, die wahrscheinlich Malware, beispielsweise einen Trojaner, enthält. Die meisten Nutzer des Online-Marktplatzes scheinen die Spam-Nachricht aber schnell durchschaut zu haben. Das liegt nicht zuletzt daran, dass die meisten Kunden zu dem Zeitpunkt, auf den die Mahnung sich bezieht, nichts bei eBay gekauft haben.
Obwohl viele Nutzer den augenscheinlichen Phishing-Versuch direkt durchschaut haben, sorgt die E-Mail bei anderen doch für Unsicherheit. „Hallo habe heute auch so eine mail bekommen was jetzt tun?“, fragt beispielsweise der User kleber-klaus. „Habe auch nichts gekauft und werde auch nichts bezahlen wenn ich was kaufe wird nur mit pay PAL bezahlt und nun? Was habt ihr gemacht?“ Der Nutzer scharring115 merkte - wohl sehr zu seinem Glück - an: „Den Anhang an der Email kann ich nicht öffnen.“
Allen Betroffenen sei hier geraten: Gehen Sie weder auf die E-Mail ein, öffnen Sie den Anhang nicht und leiten Sie die Mail unverändert an spoof@ebay.de weiter.
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