Jeff Bezos investiert in Großbritannien und Europa
Jeff Bezos, der Amazon-Chef, investiert indes weiter kräftig in Medienhäuser. Zuletzt hat er seine Anteile an dem nach Klicks vierterfolgreichsten Wirtschaftsportal weltweit, dem Business Insider, erhöht. Mit 25 Millionen Visits im Januar 2014, bestimmt das Online-Magazin maßgeblich, was Führungskräfte aus der Wirtschaft diskutieren und welche Meinung sie sich über einzelne Unternehmen bilden. Ein Grund, warum Jeff Bezos schon zwei Mal Anteile am Business Insider gekauft hat. Im vergangenen Jahr sammelte der Business Insider in einer Finanzierungsrunde fünf Millionen US-Dollar ein, in dieser Woche kamen in einer weiteren Runde 12 Millionen hinzu. Maßgeblich kam das Geld von Jeff Bezos.
Der Business Insider möchte mit dem neuen Geld nach Europa expandieren und auch bei uns eines der führenden Wirtschaftsmagazine werden. Der Hauptsitz der Redaktion wird in Großbritannien sein. An dem Ort also, wo die negative Berichterstattung über Amazon im vergangenen Jahr tatsächlich für Umsatzrückgänge beim Online-Händler gesorgt hat.
Es scheint also überflüssig zu fragen, ob der Business Insider in Europa in Zukunft kritisch über Amazon berichten wird, oder ob er nicht eher helfen soll, dass angekratzte Image des Online-Händlers aufzupolieren.
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