Online-Shop: Die Conversion-Rate steigern
Um sich gegen den Kaufabbruch der Verbraucher auf den Bezahlseiten zu schützen, empfiehlt der Benchmark Report von Sage Pay folgende Strategien: „Händler haben zwei Stellschrauben, an denen sie drehen können: die Bereitstellung der passenden Bezahlverfahren für ihre Zielgruppe und die Gestaltung der Bezahlseiten.
Online-Händler zeigen am besten schon auf der Startseite gut sichtbar an, welche Bezahlverfahren sie anbieten, vorzugsweise mit dem Logo des Zahlungsverarbeiters – denn das zeigt, dass die Transaktion professionell abgewickelt wird. Spätestens auf der Bezahlseite sollte ein Hinweis zu sehen sein, welchen hohen Stellenwert sicheres Bezahlen und die sichere Verarbeitung der Kundendaten für den Shop haben. Verlässt der Kunde zum Bezahlen den Shop, ist es wichtig, dass diese externe Seite mit einem gut sichtbaren Logo des Shops versehen und am besten in den typischen Shop-Farben und -Schriften gestaltet ist.
Alternativ gibt es die technisch etwas aufwendigere Variante, dass die Bezahlseite direkt in den Shop eingebunden wird. Dann ist ein einheitlicher Auftritt garantiert. Außerdem sei es sinnvoll, die Anzahl der Bezahlseiten zu reduzieren. „Am besten sind zwei bis drei Seiten“, empfiehlt Sage Pay.
Wer Handel betreibt, möchte Geld verdienen. Im Online-Handel gilt die Conversion-Rate als wichtiges Messinstrument für den Erfolg des eigenen Online-Shops. Sie gibt an, wie viele der tatsächlichen Besucher des Shops letztendlich auch einkaufen. Eine Frage, die jeden Online-Händler beschäftigt: Wie kann ich meine Conversion-Rate optimieren? Der erste Schritt besteht darin, Besucher für den Online-Shop zu gewinnen. 60 Prozent der Online-Händler setzen laut Benchmark Report auf Newsletter. Newsletter sind an sich ein günstiges Instrument der Kundenansprache und können, wenn sie richtig umgesetzt werden, Erfolg bringen. Der Newsletter sollte aussagekräftig und zielgerichtet sein und dem Leser einen Mehrwert bieten. Niemand möchte nur reine Werbung lesen. Denn davon findet sich im E-Mail-Postfach mehr als genug. Es gilt, den eigenen Newsletter mit einem Wiedererkennungswert auszustatten und dafür zu sorgen, dass er gerne gelesen wird.
Doch natürlich ist der Newsletter nicht die einzige Möglichkeit, die Conversion-Rate zu optimieren. Je nach Größe des Budgets gibt es zahlreiche Werbearten, die ein Online-Händler dafür einsetzen kann. Man kann Anzeigen schalten, Werbebanner einbauen oder auch soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter oder Pinterest nutzen. Schlussendlich definiert aber auch das eigene Produkt, welche Maßnahmen angemessen und welche besonders erfolgsversprechend sind.
Um die Conversion-Rate letztendlich zu verbessern, reicht es nicht nur aus Besucher für den Shop zu gewinnen, sondern Ziel sollte es sein, die Besucher zu einem Online-Kauf zu motivieren bzw. diese zum Kunden zu konvertieren. Hierzu trägt eine vor allem eine hohe Nutzfreundlichkeit des Online-Shops bei: einfache Navigationsstruktur, eindeutige Call-to-Actions, gute Suchfunktion, klare Darstellung der Kontaktfunktionen.
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