Die Konkurrenten am Markt
Es scheint schier unmöglich, auf allen Kanälen Präsenz zu zeigen! Also bleibt kleineren Händlern wohl nur die Wahl zwischen: Alle Netzwerke ein bisschen bedienen und "mit nur einer Po-Backe" den Social Media-Verkauf anzutreiben oder einen Focus setzen und ein bis zwei Portale mit vollem Einsatz und Hingabe bedienen. Doch welches ist die beste Wahl?
Wie kürzlich bekannt wurde, strebt der Kurznachrichtendienst Twitter eine Kooperation mit dem Payment-Dienst Stripe an, um sich somit den Einstieg ins erfolgreiche Online-Geschäft zu ermöglichen. Doch wer Wert auf Bilder und eine stilvolle Produktpräsentation legt, der wird wohl mit dem derzeitigen (vorrangig bilderlosen) Konzept eher Probleme haben.
Anders bei Facebook: Das Netzwerk bietet Händlern genügend Raum, Produkte mit entsprechenden Fotografien zu posten. Neben der „einfachen Variante“, ausgewählte Produkte auf der unternehmenseigenen Seite vorzustellen, können Händler auch Facebook-Shops eröffnen. Doch obwohl sich diese Möglichkeit schon seit Längerem bietet, bleibt der große Ansturm bisher aus.
Das könnte zum Beispiel daran liegen, dass in den vergangenen Monaten aus SEO-Sicht immer wieder solch gravierende Veränderungen vorgenommen wurden, dass unzählige Händler und Unternehmen einen massiven – teils fatalen – Einbruch ihrer Sichtbarkeit verlauten ließen. Um eine gute Reichweite bei der Vermarktung zu erzielen, müsste hier zumeist Geld in die Hand genommen werden, um Posts hervorzuheben. Eine finanzielle Investition, die bei kleineren Händlern auf Dauer zur Belastung werden könnte.
Auch Google+ bietet die Gelegenheit, Fotografien in recht großem Format und repräsentativ zu veröffentlichen. Ein Problem bei dieser Variante ist jedoch, dass Google keine direkten Shops für Unternehmer anbietet und sich die Vermarktung der Produkte nur durch einzelne Posts bewerkstelligen lässt. Außerdem hört man Händler klagen, dass über diesen Kanal zu wenige Nutzer erreicht werden... Daher dürften sich E-Commerce-Prozesse über Google+ im Vergleich äußerst schwierig gestalten.
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