Immer wieder trifft man als Internet-Nutzer auf sie: Nervige Werbeanzeigen, die mit ihrer Autoplay-Funktion und der Lautstärke-Einstellung „DIE STIMME GOTTES“ plötzlich loslegen und Trommelfelle zum platzen bringen – vor allem, wenn man Kopfhörer trägt. Auch wild blinkende Werbebanner, die sich scheinbar irgendwie aus den 90ern in die heutige Zeit gerettet haben und jeden Webdesigner um den Verstand bringen würden, finden sich noch vereinzelt im Netz. Beim mobilen Surfen warten dann Banner, die das komplette Display einnehmen und sich nicht wegklicken lassen, sondern den Nutzer immer auf die beworbene Seite führen.
Neben solchen nervigen Werbeanzeigen, sogenannten „Bad Ads“ (nicht zu verwechseln mit den „Bad Ads“, bei denen eine Werbeanzeige einfach in einem unglücklichen Kontext erscheint – zum Beispiel Werbung für ein Auto neben einem News-Artikel über einen schlimmen Autounfall), gibt es aber auch diejenigen, die betrügerische Inhalte verbreiten. Banner, die wie ein offizielles Support-Fenster aussehen und behaupten, der Rechner sei mit einem Virus infiziert. Nachrichten, dass man der millionste Besucher sei und das brandneue Highend-Smartphone oder gar ein Sportwagen als Dankeschön wartet. Bei solchen Anzeigen geht es um mehr als nur verlorene Zeit und Nerven bei den Nutzern.
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