Im Oktober ist einiges in der digitalen Welt passiert. Facebook hat sich mit einem roten Faden aber durch den Monat gezogen: Vermehrt wurde über Hackerangriffe auf das Netzwerk berichtet. Aber es gab auch andere Meldungen von den sozialen Netzwerken.
Der Oktober begann für Faceook bereits mit einer schlechten Nachricht: Direkt am 1. Oktober wurde bekannt, dass es eine schwere Sicherheitspanne gegeben haben soll, durch die Millionen von Nutzerkonten von Hackern angegriffen worden seien. Anfangs wurde noch davon gesprochen, dass bis zu 50 Millionen Nutzer von dem Hacker-Angriff betroffen waren. Einige Wochen später erklärte Facebook aber, dass „nur“ 30 Millionen Nutzerkonten kompromittiert wurden. Produktchef Guy Rosen erklärt aber zeitgleich, dass „von einem großen Teil dieser Nutzer auch sensible private Informationen“ entwendet wurden.
Der Angriff brachte erstmals auch die Sanktionsinstrumente der europäischen Datenschutzgrundverordnung, die am 25. Mai 2018 umgesetzt wurde, ins Spiel. Kurz nachdem Facebook den Hacker-Angriff bekannt gegeben hatte, wurde über eine mögliche Geldstrafe von 1,4 Milliarden Euro spekuliert. Das entspricht vier Prozent des Jahresumsatz. Diese Strafe ist in der DSGVO vorgesehen, wenn ein Unternehmen seine Pflichten nach der Datenschutzgrundverordnung nicht erfüllt haben sollte. Die irische Datenschutzbehörde muss diesen Fall prüfen.
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