„Paket-Chaos“ – das Schlagwort beherrschte letztes Jahr die Schlagzeilen zum Weihnachtsgeschäft, wenn es um das Thema Paketversand und -empfang ging. Die KEP-Dienstleister standen unter Druck, die Erwartungen waren hoch, denn schließlich ist die Versandlogistik das Rückgrat des E-Commerce. Wie gehen sie nun an das Weihnachtsgeschäft ran?
Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland erstmals 3,35 Milliarden Sendungen transportiert. Ein neuer Rekord, der sehr wahrscheinlich 2018 erneut eingestellt wird. Der Bundesverband für Paket und Expresslogistik (BIEK) e. V. geht beim Paketvolumen von einem Wachstum zwischen 5 und 5,5 Prozent aus. Bei nationalen Sendungen im B2C-Segment wird sogar ein Wachstum von bis zu 9 Prozent erwartet. Die KEP-Dienstleister müssen sich entsprechend auf noch mehr Sendungen einstellen, die von A nach B gebracht werden müssen.
Und gerade das Weihnachtsgeschäft sorgt für eine extreme Spitze bei den Zustellungen, denn neben mehr Paketen, die von Händlern an Kunden versendet werden, steigen auch die privaten Sendungen an. Die Spitzen im Sendungsvolumen lagen 2016 beispielsweise im November (10,1 Prozent) und im Dezember (9,6 Prozent). Das bedeutet, dass in diesen Monaten der Anteil des Sendungsvolumens um rund ein Sechstel über dem monatlichen Durchschnittswert liegt. Blickt man auf die Verteilung pro Quartal, lässt sich feststellen, dass in den ersten drei Quartalen des Jahres 2016 durchschnittlich jeweils rund 24 Prozent der Sendungen anfielen. Das vierte Quartal wies mit mehr als 28 Prozent der Sendungen einen deutlich höheren Anteil auf.
Im vollständigen Artikel fühlen wir den KEP-Dienstleistern weiter hinsichtlich ihrer Weihnachtsvorbereitung auf den Zahn. Zudem zeigen wir, wie sich die Dienstleister unterscheiden.
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