Deutschlands zweitgrößter Buchhändler droht vom Markt zu verschwinden. Doch wer trägt die Schuld an der Tragödie? Die katholische Kirche? Amazon? Vielleicht, ein Teil der Schuld liegt aber bei Weltbild selbst.
Während die Verlagsgruppe ihre Umsätze zuletzt im Online-Handel stetig steigern konnte, litt sie mit ihren über 400 Filialen, wie die gesamte Buchbranche, an den Verlusten des stationären Buchhandels. Das ging soweit, dass Weltbild bereits im Jahr 2012 verkauft werden sollte und die Mitarbeiter sich vor einer möglichen Zerschlagung des Konzerns fürchteten. Die Angst machte sich damals breit, ein Investor würde das inzwischen lukrative Online-Geschäft fortführen und den stationären Handel samt Mitarbeiter einfach abwickeln.
Kommentar schreiben