Amazon giert nach neuen Alexa-Skills
Nun sind Parallelen zwischen jemanden, der an der Technischen Universität Chemnitz eine philosophische Richtung einschlägt, und einem Studenten, der Wirtschaftswissenschaften an einer der ältesten Universität der USA belegt, etwas weit hergeholt. Dennoch ist es faszinierend, wie weit Nebenjobs auseinanderliegen können. Während der eine Schweinefleischreste für einen absurd niedrigen Preis verteilt und dafür auch ebenso wenig erhält, entwickelt der andere für ein unverhältnismäßig hohes Gehalt neue Fähigkeiten für eine digitale Sprachassistentin, die oftmals nichts weiter als reine Spielerei sind.
An dem großzügigen Verdienst wird aber auch deutlich, wie lukrativ das Geschäft mit neuen Alexa-Skills mittlerweile geworden ist. Und das, obwohl der Markt der intelligenten Lautsprecher und der Sprachsteuerung im Allgemeinen noch vergleichsweise grün hinter den Ohren sind. Dafür sorgt eben auch Amazon selbst, die alles daran setzen, dass in Zukunft aber auch wirklich sämtlichen erdenklichen Tätigkeiten über den Echo vollzogen werden können. Im Juli 2017 gab Amazon sogar bekannt, dass zu dem Zeitpunkt die 15.000er Marke an unterschiedlichen Alexa-Skills überschritten wurde. Heute dürfte die Zahl noch weitaus höher ausfallen. Dementsprechend ist die Wahrscheinlichkeit sogar recht hoch, dass bei den 10.000 Dollar noch lange nicht das Ende der Fahnenstange erreicht ist. Gleichzeitig gilt aber auch: So schnell wird die Bratwurst nicht aussterben.
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