Eine allzu banale Frage. Anscheinend so banal, dass keiner sich traut, sie tatsächlich zu stellen. So bleibt in der Öffentlichkeit weitgehend unsichtbar, was in vielen Unternehmen tägliche Realität ist: Ein heilloses Durcheinander, wenn es darum geht, Kennzahlen bezüglich ihrer Berechnung und Terminologie sauber zu definieren – sogar so (vermeintlich) einfache wie den Umsatz. Dabei muss sich mit diesem Problem weiß Gott niemand verstecken. Es betrifft eine Vielzahl an Unternehmen – und geteiltes Leid ist ja bekanntlich halbes (oder andere Bruchteile) Leid.
Um dieser Binsenweisheit mal einen konkreten Mehrwert zu entlocken, haben wir sie gemeinsam mit weiteren Partnern beim Wort genommen – neben unserem Co-Initiator Project A zum Beispiel auch mit dem Händlerbund, der Digital Analytics Association, Spryker Systems und shopanbieter.de. Seit ein paar Monaten arbeiten wir gemeinsam daran, einen Branchenstandard zur Definition von Kennzahlen, KPI-Sets und Report-Vorlagen zu entwickeln: den Commerce Reporting Standard. Die ersten erarbeiteten und veröffentlichten Ergebnisse aus dem Bereich der Transaktionskennzahlen enthalten unter anderem eine handfeste Definition der unterschiedlichen Umsatzkennzahlen – werfen wir darauf also einen näheren Blick, um ein für alle Mal Licht ins Dunkel zu bringen.
Anne Golombek ist als VP Marketing für die minubo GmbH tätig, die mit der minubo Commerce Intelligence Suite eine Lösung entwickelt und vertreibt, die Händler in die Lage versetzt, in allen Unternehmensbereichen datengetrieben bessere Entscheidungen zu treffen. Als Expertin in datengetriebenem Commerce ist sie eine der Initiatoren des Commerce Reporting Standard Projekts.
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