Facebook hat so ziemlich alle Daten seiner Nutzer gespeichert: Lebensereignisse, dokumentiert durch Posts mit Emotions-Vermerk, Fotos und Standort-Angabe. Beziehungen werden munter in das Netzwerk eingetragen und deren Status aktualisiert. Vorlieben in Sachen Kinofilme, Musik, Fernsehsendungen, Hobbies, Nahrung etc. pp. – all das liegt auf den Servern des größten sozialen Netzwerks der Welt.
Doch jetzt wartet Facebook mit einem Service auf, der alle Daten bisher in den Schatten stellt: Das Unternehmen fordert seine Nutzer dazu auf, Nacktfotos, die man vielleicht gerade an seine Liebsten schicken will, doch zuerst bei Facebook hochzuladen. Zum Schutz, versteht sich. Denn immer wieder landen Nacktfotos ohne Zustimmung der abgebildeten Personen im Netz oder werden als sogenannte „Rache-Pornos“ verbreitet – halb Hollywood dürfte davon ein Lied singen können. Die Verbreitung der Nacktbilder aus den gehackten Cloud-Speichern zahlreicher prominenter Damen sorgte vor einiger Zeit für Aufruhr.
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