06.11.2017 – Durchsuchungen bei der Metro-Zentrale | Paradise Papers belasten Facebook und Twitter | Uber erholt sich von „DeleteUber“-Kampagne

Veröffentlicht: 06.11.2017
imgAktualisierung: 06.11.2017
Geschrieben von: Michael Pohlgeers
Lesezeit: ca. 2 Min.
06.11.2017
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Die Staatsanwaltschaft hat Büros des Metro-Konzerns durchsucht, die Paradies Papers belasten Facebook und Twitter und Uber hat sich von den Turbulenzen vorerst erholt.


Die Staatsanwaltschaft hat Büroräume der Metro durchsucht, Facebook und Twitter geraten durch Enthüllungen der Paradise Papers unter Druck und Uber erholt sich von der „DeleteUber“-Kampagne.

Metro-Schild
© Vladi333 / Shutterstock.com

Durchsuchungen bei der Metro: Verdacht auf Insider-Handel

Die Staatsanwaltschaft hat am Freitag mehrere Büros der Metro wegen des Verdachts auf Insider-Handel durchsucht. Dabei gehe es um Vorwürfe gegen den Aufsichtsratschef Jürgen Steinemann sowie gegen ein nicht genanntes Vorstandmitglied. Steinemann habe Ende Februar Metro-Aktien für rund eine Million Euro gekauft – kurz nach seiner Benennung zum Aufsichtsratschef und kurz vor der Aufspaltung des Konzerns. Wie die Zeit berichtet, kooperiere der Handelskonzern „in vollem Umfang“ mit den Ermittlungsbehörden. Ein Metro-Sprecher wies den Vorwurf des Insider-Handels trotzdem zurück. Zum Zeitpunkt des Aktienkaufs haben keine Insiderinformation vorgelegen.

Paradise Papers: Datenleck belastet Facebook und Twitter

Der russischstämmige Investor Juri Milner gehörte zu den erfolgreichsten Venture Capitalists des Silicon Valley. Unter anderem investierte Milner in Facebook, Twitter und Airbnb. Insgesamt habe er über sieben Milliarden Dollar in 30 StartUps gesteckt. Doch nach Angaben des Handelsblatts enthüllen die Paradise Papers, dass vom Kreml kontrollierte Firmen dabei halfen, die Investitionen von Milner zu finanzieren. Für die sozialen Netzwerke ist diese Nachricht ärgerlich: Erst letzte Woche mussten sie sich wegen der russischen Einflussnahme auf die US-amerikanische Präsidentschaftswahl vor einem Untersuchungsausschuss verantworten.

Nach „DeleteUber“-Kampagne: Der Fahrdienstvermittler hat sich wieder erholt

Uber wurde im vergangenen Jahr stark gebeutelt. Im Januar kam es zur ersten „DeleteUber“-Kampagne, in deren Zuge 400.000 Nutzer die App löschten. Es folgten Turbulenzen durch Sexismus-Vorwürfe, der Rauswurf von Chef Travis Kalanick und ein Rechtsstreit mit der Alphabet-Tochter Waymo. Doch Recode zufolge hat sich das Unternehmen inzwischen von den Problemen erholt und die Umsätze sind wieder auf altes Niveau geklettert. Trotzdem wachse Uber noch langsamer als sein Rivale Lyft – und verliert zusehends Marktanteile an diesen Wettbewerber.

Veröffentlicht: 06.11.2017
img Letzte Aktualisierung: 06.11.2017
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Michael Pohlgeers

Michael Pohlgeers

Micha beobachtet politische Entwicklungen und Marktplatz-Dynamiken. Seine Themen: Teamführung, Plattformen und alles, was den Handel bewegt.

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