Jeder, der sich schon einmal durch einen Ikea-Markt geschlagen hat, kann sich den Frust vorstellen, wenn das erwählte Möbelstück dann im SB-Regal vergriffen ist. Als Option schlägt das Unternehmen seinen Click-&-Collect-Service vor. Der kommt aber mit einem Abschreckungsfaktor daher.
Man kennt es: Man braucht ein neues Möbelstück und begibt sich zum schwedischen Möbelhaus. Nun haben sich die Schweden aber besonders geschickt angestellt und den Markt bekanntlich derart gestaltet, dass man sich unweigerlich durch das Labyrinth schlagen muss. Das ist auch kein Problem, wenn man den Tag einfach als Ikea-Ausflug deklariert. Ausstellung angucken, Köttbullar futtern, ab in die Markthalle und den dortigen Versuchungen widerstehen, bis man das eigentliche Ziel – das SB-Regal – erreicht hat.
Natürlich kommt es, wie es kommen muss: Schon vor dem Ziel hat man seinen Einkaufswagen mit Waren im Wert von mehreren hundert Euro beladen und die Zahl der zu kaufenden Möbel hat sich von zwei auf vier erhöht. Wie das immer wieder passiert, wird wohl auf ewig ein Geheimnis des Universums bleiben.
Sei's drum, ist ja ein Tagesausflug. Dann aber der Schock: Das Fach im SB-Regal ist leer, darüber hängt ein Schild: „Diesen Artikel findest du auch im benachbarten Fach“ mit einem Pfeil auf eine Fläche, über die für den dramatischen Effekt noch ein Tumbleweed wehen könnte. Aber vielleicht gibt es das Produkt ja noch irgendwo und es muss nur nachgefüllt werden? Fehlanzeige.
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Wolfgang Metzger
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Das ich jetzt 200km und 3Std. Sinnlos unterwegs war ist halt Pech, gibt's auch keine Entschädigung dafür.
Das bereits bezahlte Geld bekommt man natürlich nicht im Markt zurück sondern es wird in den nächsten Tagen auf dem zur Zahlung genutzten Weg zurück erstattet... Ich bin gespannt wie lange das jetzt dauern wird.
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