WhatsApp führt eine „Ups, das war gar nicht so gemeint“-Funktion ein. Denkt überhaupt noch jemand darüber nach, was er fix in ein Eingabefeld schleudert, bevor er es abschickt?

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Aufatmen für alle schwer verliebten Teenager, die noch nicht so genau wissen, wohin mit ihren Gefühlen! Wem bei WhatsApp beim lockeren Chat mit seinem Schwarm plötzlich das (liebes-, schlaf-, oder alkohol-)trunkene „Weißt du was, ich liebe dich!“ herausrutscht, hat künftig eine Reißleine. Nachdem man den auf eine solche Aktion folgenden Herzinfarkt verarbeitet hat, kann man die Nachricht nämlich zurückrufen. WhatsApp plant laut t3n.de nämlich eine solche Funktion, die dem Nutzer fünf Minuten nach Senden einer Nachricht diese Möglichkeit bietet.
Es gibt sicherlich Programme, bei denen eine solche Funktion praktisch, notwendig oder auch wünschenswert ist: Die Rückrufaktion in E-Mail-Programmen vermeidet zum Beispiel den ein oder anderen beruflichen Fauxpas (Schonmal die falsche Anrede für einen Geschäftspartner verwendet?). In sozialen Medien ist mindestens die „Bearbeiten“-Funktion sinnvoll, um Tippfehler in Beiträgen zu korrigieren. Im WhatsApp-Chat, der in der Regel ja zwischen Familie und guten Freunden abläuft, wirkt diese Funktion aber zumindest für mich merkwürdig – und ja, auch ich habe schon Nachrichten gesendet, die ich im Nachhinein lieber doch vermieden hätte.
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