Unternehmen scheitern. Das ist überhaupt keine Seltenheit. Hin und wieder erwischt es ein älteres Unternehmen, das schon lange am Markt etabliert war, meistens geht es aber StartUps an den Kragen. Scheitern gehört schließlich zum Leben dazu und jede Unternehmensgründung ist ein Risiko. Vor allem in der digitalen Welt gibt es viele Ideen und Modelle, deren Umsetzbarkeit und Haltbarkeit eben nur durch das Wagnis auf die Probe gestellt werden können.
Spottster ist das jüngste Beispiel eines Unternehmens, das sich nicht am Markt halten konnte. Aber das Team um Freya Oehle und Tobias Kempkensteffen zeigt Mut und hat dem Ende erhobenen Hauptes ins Auge geblickt. Als Norddeutscher kann ich nur sagen, dass ich von einem StartUp aus Hamburg kaum etwas anderes erwartet hätte. Denn die Norddeutschen sind „No Bullshit“-Menschen – knapp auf den Punkt und ohne großes Geschwafel. Beispielhaft ein (klischeehaftes) Gespräch:
„Moin.“
„Moin.“
„Und, wie is?“
„Joa, muss ja.“
„Joa.“
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