Vermehrt berichten Amazon-Händler davon, dass ihre Shops fälschlicherweise gesperrt wurden. Und obwohl es keine einfache Lösung zu geben scheint, gibt es einige Dinge, die Händler beachten sollten.

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Für die meisten Händler ist es ein wahres Schreckensszenario: Plötzlich und scheinbar aus nichtigen Gründen wird ihr Verkäuferkonto gesperrt. Und das für mehrere Tage. Der Einnahmenausfall kann in solchen Fällen bedeutende Ausmaße annehmen, einige Händler berichteten sogar, dass ihre Existenz gefährdet sei. Doch was haben die Händler falsch gemacht? Und wie kann man sich vor derartigen Sperrungen schützen?
Zunächst einmal: Amazon sperrt nicht aus Böswilligkeit. Das Unternehmen sieht sich seit Monaten – wenn nicht Jahren – mit sogenannten Fake-Shops konfrontiert. Hier legen Betrüger Shops mit falschen Angeboten an, um Kunden das Geld aus der Tasche zu ziehen. Oder sie kapern einen vorhandenen Shop und nutzen diesen für ihre Machenschaften – entweder, indem sie auch hier falsche Angebote einstellen, deren Verkauf sie abseits der Plattform abwickeln wollen, oder die Bankverbindung ändern und das Geld so auf ihr eigenes Konto umleiten.
Lange Zeit wurde Amazon vorgeworfen, nur unzureichend bis gar nicht auf dieses Problem zu reagieren. Das Unternehmen verwies immer wieder darauf, dass Transaktionen nur über die Amazon-Plattform abgewickelt werden sollten, um sicher zu sein. Das löst aber nur einen Aspekt des Problems, denn Händlerkonten können immer noch gekapert und manipuliert werden.
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auch unser Shop mit 12000 Artikel ist schon seit 2 Tagen gesperrt.
angeblich kann dies nur die Performance-Abt eilung entsperren.
haben die hälfte der Mitarbeiter im Versand bis auf weiteres nach Haus geschickt.
das gute ist , keine Verkaufsgebühr , keine Versandgebühr, keine Lohnkosten.
und man sieht : es geht auch ohne Amazon :-)
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noch dazu: für das, was amazon den händlern an gebühren abknöpft, könnten sie auch mal zum telefon greifen und beim betroffenen händler bei hack-verdacht anrufen... aber einfach kontos sperren und ein ticketsystem verwenden, auf das tagelang kein mitarbeiter reagiert und existenzen gefährtet ist schon erbärmlich.
und die fake-angebote bei amazon verweilen ja auch oft viele tage bis die entfernt werden.
anscheinend sieht man marketplace händler nur noch als notwendiges übel und outgesourcte marktanalyse-to ols an
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Nach mehrmaliger Erklärung, zuletzt auch in Englisch (da wir das Gefühl hatten mit einer Übersetzungsmas chine zu schreiben) wurde von einem "Amazon Acccount Specialist" das Konto komplett gesperrt, da wir deutlich gemacht haben Amazon nicht unsere Einkaufsquellen offen zu legen.
Wir haben seit dem "Amazon an den Nagel gehangen".
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