Gericht untersagt Facebook Nutzung von WhatsApp-Daten
Facebook hat eine Schlappe vor Gericht kassiert: Das Verwaltungsgericht Hamburg hat dem Unternehmen untersagt, auf sensible Daten von WhatsApp-Nutzern zuzugreifen. Das hatte ein Hamburger Datenschützer verlangt, wogegen Facebook klagte – und verlor. Bisher erhobene Daten muss das Unternehmen allerdings nicht löschen. Sehr wahrscheinlich wird sich Facebook gegen das Urteil währen, etwa weil die Europa-Zentrale in Irland und nicht in Deutschland sitzt und die Zuständigkeiten hier „noch nicht hinreichend geklärt“ sind.
In einem weiteren Fall wehrt sich Facebook gegen die Herausgabe der Zugangsdaten einer verstorbenen Facebook-Nutzerin. Die Umstände des Todes des damals 15-jährigen Mädchens sind bis heute nicht geklärt, die Eltern wollten durch Zugriff auf das Konto Informationen zu den Tatumständen erlangen. Facebook sperrt sich bislang dagegen, es gebe grundsätzlich keine Daten von Toten weiter.
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