YouTuber haben großen Einfluss
Auch Dennis Ben Brahim, Geschäftsführer der Hamburger Agentur „Reason“, meint zu den Gründen für die Markenbildung der You-Tuber: „Dieses Phänomen kennt man bereits aus anderen Branchen wie beispielsweise der Musik und Filmindustrie. Sobald eine gewisse Relevanz oder auch Reichweite vorhanden ist und der notwendige Personenkult erreicht wurde, ist der logische nächste Schritt die Entwicklung einer eigenen Marke und der dazugehörigen Produkte.“ Reason selbst betreut verschiedene YouTuber und ihre entsprechenden Produkte beziehungsweise Online-Shops.
Dabei profitieren Unternehmen ungemein von der Bekanntheit der YouTuber, sodass zum Beispiel Marken-Deals mit einer bekannten Kosmetiklinie für das eigene Make-up oder mit einem Duft-Label für ein individuelles Parfüm keine Seltenheit mehr sind. „YouTuber kreieren ihre eigene Marke mit bestimmten Werten und sind somit attraktiv für Unternehmenskooperationen“, erläutert Schindela. Gerade im Bereich Beauty gibt es einige bekannte Persönlichkeiten, die mit Schmink-Tutorials und Beauty-Tipps mehrere Millionen Zuschauer anlocken – und das regelmäßig.
Nicht umsonst werden die meisten bekannten YouTuber auch als marktsteuernde Influencer bezeichnet, da sie auf vielen verschiedenen Plattformen aktiv sind und dort jeweils unzählige Follower vorweisen können. Die Social Influencer erhalten oftmals große Werbe-Budgets, da sie für die Industrie von nicht zu unterschätzendem Wert sind. Sofern die Aktionen hierbei zum jeweiligen YouTuber passen (Stichwort „Authentizität“), sind die Ergebnisse größtenteils durchschlagend. „Der Gedanke, dass sich dieser Mechanismus auch für die eigenen Produkte nutzen lässt, kommt dann
entsprechend schnell auf“, erklärt Brahim den Übergang zum eigenen Handel mit Produkten.
Bei diesem Text handelt es sich um einen Ausschnitt aus dem Onlinehändler Magazin im April 2017. Den gesamten Artikel finden Sie in der aktuellen Ausgabe, die Sie kostenlos online lesen oder herunterladen können. Im weiteren Verlauf des Artikels geben wir Beispiele für YouTuber, die einen eigenen Online-Shop ins Leben gerufen haben, aber auch für potenzielle Gefahrenquellen, die den jungen Gründern begegnen können.
Neben diesem Thema schauen wir in der aktuellen Ausgabe unter anderem auch, wie man als Online-Händler gegen den Abmahn-Wahnsinn angehen kann. Außerdem auf der Agenda von Ausgabe 04/17: Welche Bedeutung Feiertage im Online-Handel haben, Tipps zum Einkauf von Versandmaterialien und wie Location-based Services den stationären Handel verändern. (Bild: © Händlerbund)
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