06.03.2017 – Amazon wird zur Apotheke | Spotify zählt 50 Millionen Abonnenten | Facebook markiert „Fake News“ als umstritten

Veröffentlicht: 06.03.2017
imgAktualisierung: 06.03.2017
Geschrieben von: Michael Pohlgeers
Lesezeit: ca. 2 Min.
06.03.2017
img 06.03.2017
ca. 2 Min.
Amazon wird zur Online-Apotheke und verkauft selbst Arzneimittel, Spotify zählt 50 Millionen zahlende Kunden und Facebook geht gegen Fake News vor. Die Nachrichten im Überblick.


Heute in den News: Amazon will zur Online-Apotheke werden, Spotify hat 50 Millionen zahlende Nutzer und Facebook markiert „Fake News“. 

Medikamente

© Tibor Duris – Shutterstock.com

Online-Apotheke Amazon

Amazon arbeitet offenbar an einem Lieferdienst für Arzneimittel. Der Premiumdienst Prime soll um die Kategorie „Gesundheitsprodukte“ erweitert werden. Im jeweiligen PLZ-Bereich werden die Arzneimittel dabei am selben Tag oder in wenigen Stunden geliefert. Ein zweiköpfiges Team soll sich um den Gesundheitsbereich kümmern. Ist das für stationäre Apotheken oder Versandapotheken nun ein schlechtes Zeichen? Offenbar nicht. Denn als Partner sollen sowohl Apotheken vor Ort als auch Versandapotheken gewonnen. Amazons Ziel sei es, in jeder Stadt der jeweiligen Regionen eine Partner-Apotheke unter Vertrag zu nehmen. Amazon selbst gibt bislang keine Stellungnahme ab, allerdings scheint der Schritt sehr wahrscheinlich, denn mit Apothekenprodukten werden auf dem Marktplatz bereits erhebliche Umsätze generiert – nur eben nicht von Amazon selbst, sondern von Versendern, die auf dem Marktplatz verkaufen.

Spotify hat 50 Millionen zahlende Nutzer

Der Musikstreaming-Dienst Spotify hat bekanntgegeben, 50 Millionen zahlende Kunden zu haben. Damit hält das Unternehmen laut Handelsblatt seinen größten Rivalen Apple „weiter deutlich auf Abstand“. Spotify hat damit innerhalb von fünfeinhalb Monaten zehn Millionen Abonnenten dazugewonnen. Apple kommt mit seinem Streaming-Dienst Apple Music Ende Dezember auf rund 20 Millionen zahlende Kunden. Andere Anbieter sind noch weiter abgeschlagen.

Facebook markiert potenzielle „Fake News“

Spätestens seit dem US-Wahlkampf ist die Diskussion um sogenannte „Fake News“, also gefälschte Nachrichten, entbrannt. Vor allem Facebook steht im Fokus der Politik, denn Nachrichten verbreiten sich über das Netzwerk schnell – oft, ohne überprüft zu werden. Nun hat Facebook laut Gizmodo damit begonnen, entsprechende Meldungen als „umstrittene Nachricht“ zu markieren. Unklar bleibt weiterhin, wie wirkungsvoll ein solches Markierungssystem im Kampf gegen die „Fake News“ ist.

Veröffentlicht: 06.03.2017
img Letzte Aktualisierung: 06.03.2017
Lesezeit: ca. 2 Min.
Artikel weiterempfehlen
Michael Pohlgeers

Michael Pohlgeers

Micha beobachtet politische Entwicklungen und Marktplatz-Dynamiken. Seine Themen: Teamführung, Plattformen und alles, was den Handel bewegt.

KOMMENTARE
1 Kommentare
Kommentar schreiben

Horst
06.03.2017

Antworten

Amazon wird zur Apotheke.
Laut EU soll aber der Versandhandel von rezeptpflichtig en Medikamenten verboten werden.
Soll es da für Amazon eine Ausnahme geben?, genug Geld hätten die ja, um Spenden nach Brüssel zu verteilen.