Die Regierung hat wieder Pläne, die den Online-Händlern das Leben schwer machen könnten. Ein aktueller Referentenentwurf sieht vor, dass Händler in Zukunft nahezu alle Zahlungsarten in ihren Shops für den Kunden kostenfrei anbieten sollen. Bislang sind Online-Händler dazu verpflichtet, mindestens eine gängige und zumutbare Zahlungsart kostenfrei anzubieten. Für die übrigen Optionen dürfen sie Entgelte verlangen, um die für sie anfallenden Kosten auf den Verbraucher umzulegen.
Jetzt soll aber Schluss damit sein. Alle gängigen und zumutbaren Zahlungsarten – also die Lastschrift, Überweisung, Kreditkarte und weitere Zahlungsarten, die in diese Kategorie fallen – sollen vom Kunden ohne Zusatzkosten genutzt werden können. Die Absicht hinter den Regierungsplänen: Kunden sollen vor unerwarteten Entgeltforderungen geschützt werden, die erst beim Bezahlen ersichtlich werden.
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Wir halten seit Jahren bereits die Kosten für die verschiedenen Zahlarten transparent für unsere Kunden zur Einsicht bereit, wobei "Kosten" nicht das richtige Wort ist. Bei uns zahlt kein Kunde (mit Ausnahme einer Nachnahmeliefer ung) irgendwelche Gebühren für diese oder jene Zahlungsvariant e. Vielmehr ist es so, dass unsere Kunden einen Preisnachlaß bekommen, wenn Sie eine Zahlart wählen, die für uns kostengünstiger ist. Darüber hat sich noch Keiner beschwert.
Letztlich handelt es dich bei den Kosten des Zahlungsverkehr s um Nebenkosten, die man bei richtiger Betriebsführung in seine eigenen Kosten einkalkuliert und somit nicht separat ausweisen muß. Insofern finde ich die Ansicht der Verbraucherschü tzer sehr lobenswert, weil eben das Einkalkulieren von Nebenkosten des Geldverkehrs zu einem deutlich besseren Wettbewerb führt. Wer sich auf Kosten von Zusatzentgelten einen werbewirksam günstigen Warenpreis verschafft hat, wird so angehalten, seine Preise korrekt auszuweisen. Wo liegt also das Problem?
Und mal ehrlich: die Aufregung um 2-3% Nebenkosten ist doch im Handel lächerlich.
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Da ist nichts versteckt sondern alles Transparent.
Ich bin Kunde und Händler und ich finde viele neue Gesetze gehen immer mehr dazu über, den Kunden extrem zu Pempern. Fair ist was anderes.
Ja, der Kunde sollte gewisse Rechte bekommen, aber langsam wird das albern.
Man stolpert als Händler dazu noch von einer Abmahnfalle in die nächste, weil man vergessen ein Komma aus den AGB zu nehmen.
Das macht langsam keinen Spaß mehr.
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Vielleicht erklärt denen mal jemand, das wir nicht automatisch mit monatlichen Diäten beschickt werden, sondern jeden Cent mühsam verdienen müssen.....
Ich erwarte eigentlich, das sich der Händlerbund auch um diese Thematik intensiv bemüht und das nicht nur als News im Netz verteilt.
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Solange es klar dargestellt wird (in der Kaufabwicklung und auf einer Infoseite) soll der Kunde doch selbst entscheiden dürfen, ob ihm ein Aufpreis für eine bestimmte Zahlart passt oder eben nicht...
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