Google sorgt für unsere Sicherheit
Schlechte Anzeigen – darunter versteht Google Werbung, die User täuscht oder unangemessene, gefährliche und vielleicht sogar illegale Inhalte präsentiert. Beispiel gefällig: Werbung für „Wunderpillen“. Wer weiß, was da alles drin ist. Zurecht werden solche Anzeigen geblockt. Blöd nur, wenn vielleicht der ein oder andere Shop, der Medikamente verkauft, ähnlich klingende Werbetexte verwendet und deswegen am Ende in die Röhre blickt.
Fragt man sich doch, wie genau Google eigentlich die schlechten Anzeigen raussucht. Wer trifft die Entscheidung, was gut und was schlecht ist? Google selbst sagt, dass es mehr als 50 Jahre dauern würde, wenn man für das Löschen einer schlechten Anzeige eine Sekunde einrechnet. Bleibt also nur ein Algorithmus, der aussortiert. Das hierbei auch „unschuldige“ Anzeigen unter den Hammer kommen, steht eigentlich schon außer Frage.
Versteht mich nicht falsch – es ist gut und richtig, dass Google gegen schlechte Anzeigen bei sich vorgeht. We need protection. Doch für Advertiser kann es extrem nervig sein, wenn die Anzeige immer wieder abgelehnt wird, weil man unglücklicherweise ähnliche Keywords verwendet.
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Als professionelles Marketing-Text- Unternehmen kennen wir uns mit Werbetexten – vor allem im Netz – aus. Deshalb haben wir noch ergänzende Tipps zum Artikel. Damit die Werbeanzeigen seriöser Anbieter nicht als „Bad Ad“ gewertet werden.
Tipp #1: Begründete Vorteile und Nutzen für Leser und Google.
Als Beispiel: Die im Artikel erwähnten Wunderpillen. Sie versprechen großen Abnehmerfolg. Aber gibt es Studien, die diesen Erfolg belegen? Zufriedene Kundenstimmen? Meist nicht. Versuchen Sie in Ihrer Anzeige also qualitativ hochwertige Belege einzubetten, beispielsweise Siegel von Stiftung Warentest.
Tipp #2: Verzichten Sie auf den geballten Einsatz von Zauberwörtern wie „gratis“ und „neu“.
Natürlich wecken diese Wörter die Aufmerksamkeit des Lesers und sollten deshalb in Ihrer Anzeige auftauchen. Aber bitte dezent! Denn bei übertriebenem Einsatz straft der Algorithmus von Google Sie ab – und stuft die Anzeige möglicherweise als „Bad Ad“ ein.
P.S. Mehr nützliche Infos zum Thema „Texten“ gefällig? Die gibt es direkt auf www.texterclub.de/textertipp/.
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