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Internet-Betrug: Online-Händler sollten vorbeugen

Veröffentlicht: 22.11.2016
imgAktualisierung: 22.11.2016
Geschrieben von: Christoph Pech
Lesezeit: ca. 3 Min.
22.11.2016
img 22.11.2016
ca. 3 Min.
Um gar nicht erst Opfer von Betrug im Online-Handel zu werden, sollte man als Händler vorbeugen. Dafür reichen schon einige einfache Mittel.


Betrug im Online-Handel wird mit dem Wachstum des E–Commerce ein immer größeres Problem. Als Händler sollte man daher vorbeugen, um mögliche Umsatzverluste zu minimieren.

Betrug im Online-Handel

© 279photo Studio/Shutterstock.com

Was kann ich als Online-Händler tun, wenn ich einem betrügerischen Kunden aufgesessen bin? Das ist eine ernstzunehmende, doch eigentlich ist es die falsche Frage, denn bereits vorher müsste man fragen: Was kann ich als Online-Händler tun, um gar nicht erst Opfer von Betrug zu werden? Betrüger gehören leider zum E-Commerce und vollkommen wird man das Problem wohl nie in den Griff kriegen, Amazon kann aktuell ein Lied davon singen. Man kann aber zumindest im Vorhinein alles dafür tun, es möglichen Betrügern so schwer wie möglich zu machen. Das Zauberwort lautet Betrugsprävention.

Von der Mindmap zur Durchführung

Als Online-Händler sollte man sich, am besten schon während der Entwicklung des eigenen Shops, einige essentielle Fragen stellen und daraus eine systematische Mindmap erstellen.

  • Welche Klientel soll angesprochen werden? (Zielgruppe, B2C oder B2B, Altersgruppe etc.)
  • Fällt er Online-Shop anhand der Produkte in eine bestimmte Risikogruppe?
  • Wohin verschickt der Online-Händler seine Waren? (nur national oder auch ins Ausland)
  • Wie hoch ist der durchschnittliche Warenkorbwert?
  • Wie hoch ist der Wiederverkaufswert der angebotenen Ware?
  • Welche Zahlungsarten werden angeboten?

Damit kann sich der Händler seine Ausgangslage vergegenwärtigen und entsprechende Gegenmaßnahmen treffen. So kann es zum Beispiel durchaus sinnvoll, eine Registrierungspflicht einzuführen, gerade, wenn man hochpreisige Produkte verkauft. Man muss sich aber im Klaren darüber sein, dass diese Schranke möglicherweise Gelegenheitskäufer abschreckt. Das geht letztlich auf Kosten der Conversions.

Ein weiteres mögliches Tool ist ein sogenannter Limit Check. Das meint die Begrenzung des Warenkorbwerts auf einen festgesetzten Maximalbetrag für Erst- und Folgebestellungen. Mit entsprechenden Tools kann man Beitragshöhe oder Zeitraum festlegen und damit die Höhe möglicher Zahlungsausfälle begrenzen. Vor allem Betrügern, die im großen Stil abkassieren wollen, wird hier ein Riegel vorgeschoben.

Entsprechende Tools werden von Zahlungsdienstleistern angeboten. Als Händler kann man damit auf bestehende Kundeninformationen zurückgreifen und etwa potenzielle „Risikokunden“ erkennen. Das bietet die Möglichkeit, diese komplett auszuschließen oder aber ihnen nur sichere Zahlungsmöglichkeiten wie Vorkasse oder Überweisung anzubieten. Das Risiko eines Betrugs wird damit schon im Vorfeld minimiert.

 

Veröffentlicht: 22.11.2016
img Letzte Aktualisierung: 22.11.2016
Lesezeit: ca. 3 Min.
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Christoph Pech

Christoph Pech

Christoph schreibt über KI, digitale Innovationen und Payment-Lösungen – immer mit einem Blick auf smarte Technologien.

KOMMENTARE
1 Kommentare
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Peter
23.11.2016

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Identitätsklau
Das große Zauberwort im Onlinehandel.
Zur Zeit schlägt sich meine Familie mit 4 angeblichen Käufen rum, die wir nicht getätigt haben. Jetzt trudeln die Mahnungen aus Online-Käufen der großen Häuser wie Otto, Douglas, Galeria Kaufhof usw. ein. Die Damen und Herren dieser großen Unternehmen halten es nicht für nötig, Kontrollmechani smen in ihr System einzubauen. Im Gegenteil, das Risiko wird auf die Preise aufgeschlagen.