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17.11.2016 – Amazon setzt auf Polen | Online-Shopper geben 221 Euro für Geschenke aus | Rakuten als Fußball-Sponsor

Veröffentlicht: 17.11.2016
imgAktualisierung: 17.11.2016
Geschrieben von: Tina Plewinski
Lesezeit: ca. 2 Min.
17.11.2016
img 17.11.2016
ca. 2 Min.
Der Donnerstagmorgen startet mit Online-Themen rund um die Unternehmen Amazon und Rakuten sowie eine weihnachtliche Studie. Wir berichten.


Heute im Newspreview: Für Amazon scheint die Bedeutung von Polen weiter zu wachsen – zumindest baut der US-Riese hier aus. Außerdem hat die DPDgroup im Zuge einer neuen Studie mehr über das weihnachtliche Kaufverhalten von Online-Shoppern herausgefunden. Und Rakuten investiert in den Fußball. Warum? – Erfahren Sie hier.

Fußballstadion
© Eugene Onischenko – shutterstock.com

Amazon: Polen als wichtiger Standort

Polen ist schon jetzt ein wichtiger Standort für Amazon. Doch es scheint, als würde das US-Unternehmen künftig das Augenmerk noch stärker auf den mitteleuropäischen Staat legen, denn wie die Verkehrsrundschau berichtet, soll es bei der „aktuellen Aufstockung um 1000 Mitarbeiter“ nicht bleiben. In den kommenden drei Jahren sollen demnach noch einmal 1.000 Vollzeit-Angestellte das polnische Team verstärken – und zwar in einem neuen 67.000 Quadratmeter großen Logistikzentrum, das speziell auf den E-Commerce fokussiert ist und in Kolbaskowo bei Stettin gebaut werden soll. Die hohe Nachfrage in Polen und Europa geben Anlass zu diesem Schritt.

Weihnachtliche Studie: 14 Prozent wollen mehr ausgeben

DPDgroup hat eine neue Studie herausgebracht, die Einzelheiten über das weihnachtliche Shopping-Verhalten der Nutzer verrät. Demnach kaufen 77 Prozent der deutschen Online-Shopper ihre Geschenke im Internet. Und ganze 14 Prozent wollen dabei sogar tiefer in die Tasche greifen als im vergangenen Jahr: „Pro Kopf planen die Käufer dabei Ausgaben in Höhe von durchschnittlich 221 Euro“, schreibt das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Diese Angaben basieren auf einer Befragung von mehr als 23.000 Online-Shoppern. Betrachtet man nur die deutschen Online-Käufer, wollen diese ein bisschen weniger als der Schnitt, nämlich 217 Euro, ausgeben. Und was wird gekauft? In Deutschland sind Bücher mit 41 Prozent die meistgekaufte Warengruppe, dicht gefolgt von CDs bzw. DVDs und Videospielen (mit 36 Prozent) und Spielsachen (33 Prozent).

Rakuten sponsort den FC Barcelona

Rakuten hat einen großen Werbedeal an Land gezogen. Das japanische Online-Unternehmen ist nämlich eine vierjährige Partnerschaft mit einem der bekanntesten Fußballvereine der Welt eingegangen: dem FC Barcelona. Ab der Saison 2017-2018 wird das Unternehmen als Trikotsponsor des Clubs auftreten. Es gibt sogar eine Option für eine zusätzliche fünfte Saison, wenn alles zur Zufriedenheit verläuft, so das Unternehmen in einer Meldung. Pro Saison zahlt der E-Commerce-Riese 55 Millionen Euro.

Veröffentlicht: 17.11.2016
img Letzte Aktualisierung: 17.11.2016
Lesezeit: ca. 2 Min.
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Tina Plewinski

Tina Plewinski

Tina fokussiert sich auf Amazon, Marketingstrategien und digitale Plattformen – inklusive der Schattenseiten wie Online-Kriminalität.

KOMMENTARE
3 Kommentare
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Pedro21
17.11.2016

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Ach, ich kann mir schon vorstellen, dass das Rakuten auch in Deutschland viel bringt. Immerhin schauen 350 Mio Menschen die Champions league - auch in Deutschland. Klar, das ist ein teurer Deal, aber ich finde das deutlich nachhaltiger als Fernsehwerbung. Ich bin gespannt was sie draus machen...
Stargate58
17.11.2016

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Noch im Juni heißt es
Aus für Rakuten in Großbritannien, Spanien und Österreich: Der japanische Online-Marktpla tz zieht sich aus den EU-Ländern zurück. Die Kosten für das Wachstum seien im Vergleich zur Größe des Unternehmens zu hoch gewesen.
Und nun macht man mit einem spanischen Fußballverein einen Werbedeal.
55 Millionen Euro , aber kein Geld für Fernsehspots im Fernsehn, selbst Ebay und Amazon oder Danato machen Fernsehspots .
Stargate58
17.11.2016

Antworten

Na ob das jetzt den großen Durchbruch für Rakuten in Deutschalnd bringt . Naja fraglich. Der Bekanntheitsgra d von Rakuten geht nun schon fast gegen Null und das wird jetzt diesen nicht gerade erhöhen . Und möchte nicht wissen für was für eine Summe diese über den Tisch gegangen ist .