Neues im Payment-Sektor von Payback, DaWanda, Klarna & Co.
Im September gab es außergewöhnlich viele Neuigkeiten aus der Payment-Sparte. So hat das Handmade-Portal DaWanda beispielsweise mit Unterstützung von Mangopay ein neues Bezahlsystem namens DaWanda Portemonnaie ins Leben gerufen. Mithilfe des Systems sollen Händler die Möglichkeit bekommen, ihren Kunden verschiedene Bezahloptionen anzubieten – darunter Kreditkartenzahlung, Maestro oder Sofortüberweisung. Die anfallenden Zahlungen sollen dabei direkt auf der Plattform abgewickelt werden.
Auch der Punkte-Sammel-Anbieter Payback geht mit seinem Bezahlsystem Payback Pay einen Schritt weiter und kann drei weitere Unternehmen vorweisen, die diese Bezahloption unterstützen: nämlich Alnatura, Aral und Galeria Kaufhof. Wie das Unternehmen mitteilt, wird es mehr als 28 Millionen Payback-Kunden möglich sein, mit Payback zu bezahlen. Neben Payback will auch Klarna mit Zahlen glänzen. Der schwedische Payment-Anbieter hat zum ersten Mal Zahlen zu deutschen Nutzern offenbart: Demnach haben bereits mehr als 15 Millionen hiesige Kunden den Dienst von Klarna beim Online-Einkauf bereits genutzt. Auch die Sofort Überweisung, die sich im Jahr 2014 mit Klarna zusammengetan hatte, kann mit bislang 21 Millionen deutschen Kunden eine hervorragende Entwicklung vorweisen.
Große Pläne gibt es darüber hinaus auch mit „Instant Payment“. Das innovative Bezahlsystem basiert auf dem Konzept, dass Zahlungen in Echtzeit – das heißt ohne Verzögerungen – vorgenommen werden können. Händler und Unternehmen sehen darin ein gigantisches Potenzial und prophezeien eine gravierende Veränderung für den Payment-Markt.
Pinguin, Otto und Unister bewegten die Branche
Schon vor Wochen munkelte die SEO-Branche, dass bei Google wieder geschraubt wurde. Im September kam dann endlich die Bestätigung des Konzerns: Ja, es wurde ein Penguin-Update durchgeführt, wodurch spürbare Veränderungen in den Rankings verursacht wurden. Das Neue: Google hat den Penguin nun in seinen Core-Algorithmus integriert, sodass er künftig in Echtzeit spürbar sein wird und SEO-Spezialisten die Früchte ihrer Arbeit zeitnah ernten dürfen.
Ebenfalls neu ist der Miet-Service Otto Now. Das Unternehmen hat den neuen Dienst kürzlich vorgestellt, bei dem Kunden Fernseher, Waschmaschinen, Tablets oder auch Kaffeevollautomaten nicht mehr kaufen müssen, sondern mieten können. Ob sich das Traditionsunternehmen damit ein sinnvolles Geschäftskonzept ausgedacht hat, hat unser Redakteur Christian Laude in seiner Kolumne beleuchtet.
Die Insolvenz des Online-Unternehmens Unister ist ein Thema, das den ganzen Sommer über immer wieder aufkam. Immer neue Details und Entwicklungen, darunter auch die vermutlich illegale Nutzung von Millionen E-Mail-Adressen, wirft wahrlich kein gutes Licht auf die Messestadt Leipzig, in der Unister beheimatet ist. Doch um dem angekratzten Image entgegenzuwirken, haben sich einige innovative und moderne Unternehmen aus Leipzig zusammengetan und unter dem Hashtag #Newnister gezeigt, dass der Standort digital aktiv ist und zahlreiche Erfolgsgeschichten vorzuweisen hat. Unister indes soll vollkommen umstrukturiert werden.
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