12.09.2016 – Unister: Gute Geschäfte trotz Insolvenz | Ebay startet eigene Lieferplattform | Mastercard wird verklagt

Veröffentlicht: 12.09.2016
imgAktualisierung: 09.09.2016
Geschrieben von: Christoph Pech
Lesezeit: ca. 2 Min.
12.09.2016
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Heute wichtig: Die Unister-Geschäfte laufen trotz Insolvenz, Ebay startet Lieferplattform und Mastercard wird auf Schadensersatz verklagt.


Was heute wichtig ist: Die Unister-Geschäfte laufen gut, Ebay startet einen eigenen Liefer-Service und Mastercard wird auf Schadensersatz in Höhe von 16,5 Milliarden Euro verklagt.

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© Mastercard

Trotz Insolvenz gute Geschäfte für Unister

Die Kunden bleiben Unister trotz der Negativschlagzeilen offenbar treu. Das Handelsblatt berichtet (Handelsblatt Digitalpass), dass weiterhin viele Kunden über die Urlaubsportale des Leipziger Unternehmens Reisen buchen. Ursprünglich wollte Insolvenzverwalter Lucas Flöther die Portale bis Ende des Monats veräußert haben, doch verhandelt er mit dem Gläubiger-Ausschuss nun darüber, die Geschäfte selbst fortzuführen. Kann er mit den Portalen über einen längeren Zeitraum Geld verdienen, würde dies Vertrauen bei den Investoren schaffen. Flöther selbstbewusst: „Wir stehen nicht mit dem Rücken zur Wand.“ Sechs Bieter für Teile der Insolvenzmasse sollen übrig sein, es zeichnet sich ein „Asset-Deal“ ab, in dem also Unternehmensteile einzeln verkauft werden.

Ebay plant Lieferplattform mit Shutl

Noch in diesem Jahr will Ebay einen neuen Liefer-Service starten, meldet Ecommerce News. Zunächst handelt es sich um eine Testphase, im kommenden Sommer soll die Plattform dann für alle Händler verfügbar sein. Die Plattform soll von Shutl entwickelt werden. Shutl wurde 2013 von Ebay übernommen. Vorerst ist nur die Rede von einem Start in Großbritannien. Die Plattform soll es Ebay-Händlern erlauben, aus einer großen Auswahl von Lieferoptionen großer britischer Logistiker zu wählen. Vor allem für Händler, die keinen Festvertrag mit einem Logistiker haben, könnte das Angebot interessant sein. Ebay könnte dank seiner Größe lukrative Rabatte für die Händler herausschlagen.

Mastercard auf 16,5 Milliarden Euro verklagt

Weil Mastercard von seinen Kunden zu hohe Gebühren verlangt haben soll, wird das Unternehmen in Großbritannien nun auf Schadensersatz in Höhe von umgerechnet 16,5 Milliarden Euro verklagt, meldet unter anderem Spiegel Online. Mit überhöhten Gebühren und versteckten Kosten soll das Unternehmen Verbrauchern jahrelang indirekt geschadet haben. 46 Millionen Briten könnten Ansprüche auf Entschädigung haben. Mastercard wies die Vorwürfe zurück. Es handelt sich um die größte Schadensersatzklage in der Geschichte des Landes.

Veröffentlicht: 12.09.2016
img Letzte Aktualisierung: 09.09.2016
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Christoph Pech

Christoph Pech

Christoph schreibt über KI, digitale Innovationen und Payment-Lösungen – immer mit einem Blick auf smarte Technologien.

KOMMENTARE
2 Kommentare
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Peter
12.09.2016

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@ Peter Kemper
Wenn die Bankenlobbiiste n für Ihr Unternehmen arbeiten würden, dann wäre die Manipulation von Politikern in Ordnung?

Ihrem Kommentar kann ich nicht zustimmen... (ganz nebenbei: Dieser dreckige, antisemitischen Unterton stört mich auch!)
Peter Kemper
12.09.2016

Antworten

Prima, endlich geht es diesen Leuten, die mit Materialeinsatz gegen null gehend und sich nicht die Finger schmutzig machend und dabei eine Position einnehmend, die kaum einer auf der Welt einnehmen kann ein wenig an den Kragen.

Das Renomee der Banken leidet immer mehr und das ist gut. Diese Tempel des Gewinns gehören einfach auf einen angemessenen Level zurückgezogen.

Diese ganze Bankenmischpoke sollte ihre ganze Energie lieber darauf verwenden ihre Lobby für uns kleinen Unternehmer einzusetzen, dass wir von den Politikern die Gesetze so gestaltet bekommen, dass wir Geld bekommen für unsere ambitionierten Vorhaben. Wir könnten das sicherlich besser gebrauchen, als die Geldhaie und Spekulanten, die für uns Menschheit nichts bringen ausser einen Popanz, der auf unsere Kosten versorgt werden will.