Leipzig ist eine wunderschöne Stadt. Ich selbst bin seit 2008 Wahlleipziger – damals zog es mich für mein Studium nach „Klein-Paris“, wie Goethe es nannte. Und nach fünf Jahren Studium stand ich vor der Wahl, wo es mich als nächstes hinverschlagen sollte. Doch die Möglichkeit, Leipzig den Rücken zu kehren, kam mir kaum in den Sinn. Parks, Seen, Kultur, eine gemütliche Atmosphäre – all das bietet Leipzig. Und eben auch eine großartige Digitalwirtschaft, in der ich heute arbeite.
Bereits gegen Ende meines Studiums hörte ich den Namen Unister und einige meiner Kommilitonen haben tatsächlich auch bei dem Unternehmen angefangen. Auch einige meiner jetzigen Kolleginnen und Kollegen haben eine Zeit lang bei Unister zugebracht. Was ich danach über das Unternehmen hörte, lässt mich sehr dankbar sein, dass meine Bewerbung bei Unister niemals beantwortet wurde. Die jetzige Insolvenz wird von einer nicht unerheblichen Zahl der ehemaligen Mitarbeiter in meinen Newsfeeds regelrecht abgefeiert – sicherlich nicht die feine englische Art, aber es zeigt nur, wie stark negativ emotional die ehemaligen Mitarbeiter auf das Unternehmen reagieren.
Kommentar schreiben