29.08.2016 – Facebooks Adblocker-Strategie könnte illegal sein | Uber mit Milliardenverlust | WhatsApp-Nutzer sorgen für Shitstorm

Veröffentlicht: 29.08.2016
imgAktualisierung: 26.08.2016
Geschrieben von: Giuseppe Paletta
Lesezeit: ca. 2 Min.
29.08.2016
img 26.08.2016
ca. 2 Min.
Heute wichtig: Facebooks Adblocker könnte illegal sein, Uber mit Milliardenverlust und WhatsApp-Nutzer sorgen für Shitstorm.


Was heute wichtig ist: Facebook möchte Adblocker umgehen, um ungestört Werbung auszuspielen. Doch das ist für die Europäische Union wohl ein Problem. Außerdem: Uber muss mit einem Milliardenverlust klarkommen und WhatsApp-Nutzer richten sich mit einem Shitstorm gegen Facebook.

Der Newspreview.

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Facebooks Adblocker-Strategie könnte illegal sein

Wie für viele Internetunternehmen sind auch für Facebook Adblocker ein Dorn im Auge. Das Unternehmen möchte deshalb verhindern, dass diese auf seiner Plattform Werbung blockieren. Doch damit könnte Facebook Probleme mit der Europäischen Union bekommen. Während Facebook die Adblocker technisch umgehen möchte, weist die EU-Kommission darauf hin, dass jeder Bürger das Recht haben muss, Werbung abzulehnen. Sogenannte Anti-Adblocker-Maßnahmen würden deshalb das Einverständnis der Facebook-Nutzer erfordern.

Uber mit Milliardenverlust

Scheinbar muss der Fahrdienst Uber wieder rote Zahlen verbuchen. So soll Uber im ersten Halbjahr des laufenden Jahres einen Verlust von mindestens 1,27 Milliarden US-Dollar vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen hinnehmen. Offenbar soll der aggressive Expansionskurs des Unternehmens zu dem Verlust geführt haben. Uber gehört weltweit zu den am wertvollsten bewerteten StartUps. Seine Geldgeber bewerten den Fahrdienst mit rund 69 Milliarden US-Dollar.

WhatsApp-Nutzer sorgen für Shitstorm

Langsam zeigt sich, warum Facebook einst einen Milliardenbetrag für die Übernahme von WhatsApp auf den Tisch gelegt hat. In der vergangenen Woche hatte das soziale Netzwerk angekündigt, die bei WhatsApp gespeicherten Telefonnummern zu nutzen, um die Nutzer mit personalisierter Werbung anzusprechen. Das gefällt den WhatsApp-Nutzern aber überhaupt nicht. Sie haben Ende vergangener Woche begonnen, sich über Twitter und andere soziale Netzwerke Luft zu verschaffen und ihren Rückzug von WhatsApp anzukündigen. Gewinner war hierbei der Telegramm Messenger, der sich ohne WhatsApp namentlich zu nennen, auf Twitter über die schlechten Schlagzeilen des Konkurrenten freute: 

Veröffentlicht: 29.08.2016
img Letzte Aktualisierung: 26.08.2016
Lesezeit: ca. 2 Min.
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Giuseppe Paletta

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1 Kommentare
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Majewski Mike
29.08.2016

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Kleiner Schritt einfach den passenden Haken rausnehmen. Den hättet Ihr aber euren Lesern zeigen können. Und überzeugt eure Bekannten endlich von Threema