„Geiz ist geil“ – der alte Saturn Werbeslogan hat sich bei vielen Verbrauchern ins Gehirn gebrannt. Das Internet bietet dafür natürlich unendlich viele Möglichkeiten – meist jedoch zu viele, denn die Anbieter in den einzelnen Märkten werden nicht weniger. User greifen deswegen immer wieder auf Preisvergleichsplattformen zurück. Grund genug, um mal zu schauen, was welche Plattform leisten kann.

(Bildquelle lowest price: Jan Vancura via Shutterstock)
Wenn ein Kunde im Netz nach einem bestimmten Produkt sucht, kann es sein, dass er es kaufen oder dass er sich nur darüber informieren will. Wenn er hingegen auf einer Preisvergleichsplattform nach einem Produkt sucht, kann man davon ausgehen, dass eine Kaufabsicht vorhanden ist. Preisvergleichsseiten sind für Online-Händler also durchaus eine gute Gelegenheit, um an kaufwillige Internetuser heranzukommen. Die Anzahl an solchen Plattformen ist jedoch groß und natürlich darf man nicht vergessen, dass gerade auch Google mit „Google Shopping“ ein enorm großer Anbieter ist. Seit 2002 gibt es diesen Dienst – damals allerdings noch unter dem Namen Froogle – in den USA. 2007 wurde der Suchdienst dann umbenannt und trägt seitdem den allseits bekannten Namen „Google Shopping“. Allerdings verliert Google in puncto Produktsuche nach und nach Marktanteile an Amazon. Die Customer Journey beginnt immer öfter auf dem Marktplatz. Doch wer glaubt, dass es nur Amazon gibt, der irrt sich.
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Für Nischenprodukte sind diese Plattformen eh nicht geeignet, weil die ja Preise vergleichen sollen. Wo ist da die Vergleichsmögli chkeit. Kein ernsthaft am Produkt interessierter Kunde geht auf eine solche Plattform, wenn er ein Nischenprodukt sucht.
In der Praxis sieht das so aus, dass wenn man dort einstellt, nicht alleine ist und keine Konkurrenz fürchten muss, sondern dass man von sehr vielen Gafffern und Glotzern angeklickt wird, die kein ernsthaftes Kaufinteresse haben und Sie dann raten müssen, ob die irgendwann doch mal wiederkommen und für conversion (Verkauf) sorgen. Aber das bekommt man nicht mit. Über die gleiche Plattform kommen die aber aus unserer Erfahrung leider nicht mehr zu uns. Direkt o.ä. schliessen wir mal aus. Das wäre höchstens über Remarketing, denn die meisten Kunde gucken zwar, aber sind ansonsten für so ziemlich alles zu blöde, wie wir seid Jahren feststellen.
Z.b. eine Adresse zu merken wie z.B. unsere www.louisxv.de oder wenigstens das doch sehr einprägsame louisxv. Aber auch dazu sind Kunden nicht in der Lage.
Ganz schlimm die Kunden auf den Smartphones.
Da haben wir nun sogar schon öfters Rückläufer auf Grund von Smarphones. Die bestellen etwas, sehen auf Ihren winzigen Displays kaum was, vergrössern nicht mal, warten dann Monate lang (wir fertigen wegen der Variationstiefe auf Bestellung), bis es da ist und dann liefern wir und die sagen uns, sie hätten die falsche Kommode o.ä. geliefert bekommen. Dann haben wir hier teils tausende Euros als Ladenhüter stehen und dürfen das gem. auch so tollem deutschen Widerrufsrecht ja alles aus unserem Portemonaie bezahlen. Dagegen hätte ich mal gerne eine RA, der diesem Unwesen einen Riegel vorschiebt und der EU eine Klage an den Hals hängt, dass denen Hören und sehen vergeht und diese viel zu gut bezahlten weltfremden Politikfatzkes die Logik und Menschlichkeit beibringt. Hier wehrt sich ja keiner mehr und die Standesorganisa tionen auch nicht.
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