Viele Händler verschenken Potenzial, weil sie ihre Preise nicht gut genug gestalten – im Wettbewerb zählt schließlich oftmals der niedrigste Preis. Dadurch mag auch der Umsatz steigen, aber die Gewinne bleiben oft zurück. PwC hat in einer Studie untersucht, wie die Händler die Preisgestaltung besser nutzen können.

(Bildquelle Geschäftsmann auf Geldfang: TijanaM via Shutterstock)
Ein großes Problem für Händler in Deutschland scheint die konsequente Orientierung der Preise am Kundennutzen zu sein. Knapp 80 Prozent der Händler hierzulande setzen laut der PwC-Studie ihre Preise einfach so hoch an, wie es der Konkurrenzdruck erlaubt. Vor allem im B2B-Handel ist diese Strategie allerdings sehr ungeschickt, denn hier sind die Wettbewerbspreise oft nicht transparent und viel wird über Gerüchte und „Hörensagen“ herausgefunden. Dabei könnten gerade in Deutschland die Unternehmen noch besser sein.
„Ein Pluspunkt für deutsche Unternehmen ist, dass sie bei ihrer Preisbildung aufgrund der besseren Daten aktiver auf Marktbedingungen reagieren könnten“, betont PwC-Partner Dr. Nikolas Beutin, „Wenn sie das Thema Pricing allerdings strukturierter angingen, könnten sie noch schneller und effektiver sein als der Wettbewerb. Das darf allerdings nicht zu Aktionismus und falsch verstandener Kundenorientierung führen, bei der sie immer nur den Preiswünschen der Kunden nachgeben.“
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