Wenn man Händler auf Amazon Vendor anspricht, rutscht die Stimmung in den Keller. Vor allem das neue Programm für Ausgleichszahlungen erzürnt die Gemüter. Es ist von aktivem in die Tasche der Lieferanten greifen die Rede. Wir haben uns einmal umgehört, was die Gemüter der Amazon Vendor-Teilnehmer am meisten bewegt. Ein Stimmungsbild.

(Bildquelle Diskussion: Rawpixel.com via Shutterstock)
Mit Amazon Vendor können Händler und Hersteller zu Lieferanten von Amazon werden. Die Vorteile davon werden von Amazon auf der entsprechenden Landingpage prominent kommuniziert, doch scheint nicht alles so reibungslos zu laufen, wie es im ersten Augenblick scheint. Vor allem mit dem neuen Programm für Ausgleichszahlungen scheint sich Amazon enorm viel Unmut zuziehen. Doch die Probleme scheinen tatsächlich viel tiefer zu liegen und vor allem von struktureller Natur zu sein.
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Immer wieder verschwindet Ware, die aber nachweislich verpackt und mit Paketdienst zugestellt wurde.
Das komische dabei, einige Waren die mit in dem Paket verpackt sind, werden eingebucht als erhalten und dann fehlen aber oft ganze Positionen eines anderen Artikels oder einzelne Artikel.
Ich bin der Meinung, dass dies System hat bei Amazon. Wenn das bei tausenden anderen Händlern auch so läuft, werden hier Millionenwerte kostenlos von Amazon vereinnahmt und somit mit 100% Gewinn vermarket!
Denn der Wahnsinn ist enorm einen fehlenden Artikel von Amazon nachträglich bezahlt zu bekommen. Amazon storniert immer gleich nach Ablauf der Lieferfrist die Artikel, die angeblich nicht geliefert wurden und somit bekommt man als Händler kein Geld, wenn man NICHT aktiv wird.
Man muss einen Fall eröffnen, dann prüft Amazon meistens mit der Antwort die Ware sei nicht auffindbar und man solle nach Ablauf einer weiteren 90 Tage Frist nach spätestem Lieferdatum erneut prüfen, ob die Ware immernoch verschwunden ist und wenn dem so ist (95% der Fälle!) dann soll man wieder einen Fall eröffnen und eine Rechnung einreichen.
Dann wird wieder massiv mit Amazon hin und her geschrieben bis oftmals nach 6-18 Monaten endlich die Rechnung ausgeglichen wird. In letzter Zeit fordert Amazon aber einen gültigen Abliefernachwei s mit Amazon-Stempel und verknüpft mit ASN, Tracking-ID oder Rechnungsnummer . Sowas bekommt man aber nicht vom Paketdienst! Es ist so eine Sauerei was hier abläuft...
Wir können Amazon Vendor NICHT mehr empfehlen - höchstens man hat so hohe Deckungsbeiträg e einkalkuliert (was bei Amazon aber kaum möglich ist), das sich ständig verschwundene Ware nicht marginal auf diesen DB auswirkt...
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Die kritischen Punkte kann ich vollstens bestätigen! Der Aufwand mit Amazon ist einfach riesig und man sollte sich dessen vorher bewusst werden.
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Florian zu unterstellen er sei gekauft ist unfair und unprofessionell . Im Prinzip hat er Recht, auch wir sind sehr zufrieden mit Amazon. Natürlich ist nicht alles Gold, aber wo ist es das schon. Und auch wir haben durchweg positive Erfahrungen gemacht, die Negativen werden unter Erfahrung abgebucht.
Und da wir nur durch den Fullfillment Service verkaufen, hat sich unsere unnütze Arbeit weitesgehend reduziert, alle Kommunikation wird gut und schnell von Amazon erledigt.
Und wenn du jetzt vermutest auch wir bekommen Geld von Amazon: leider nein, aber wenn du weißt wo es das gibt, sag Bescheid, dann schreibe ich meine Meinung auch gegen Bezahlung noch mal.
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Zum Artikel: Ich denke, dass sich jeder Unternehmer, der von Amazon zum Vendor-Programm eingeladen wird, sich diese Einladung wie jeden anderen Vertrag auch stets sehr gut durchlesen und durchrechnen sollte. Letztendlich lohnt es sich sicherlich nicht in jedem Fall. Denn was nützt einem ein einzelner Großeinkäufer, der die Preise stark nach unten drückt und damit andere Einkäufer daran hindert ebenfalls die Artikel ebenfalls anzubieten? Ich kenne zumindest ein konkretes Beispiel, wo der umworbene Hersteller langfristig damit besser fährt, auf die Teilnahme am Vendor-Programm zu verzichten. Denn er würde sehr viele kleine Unternehmer verlieren und müsste sich gleichzeitig mit dem Preisdruck seitens Amazon beugen. Für diejenigen, die allerdings nur kurz- bzw. mittelfristig kalkulieren, kann die Rechnung, vielleicht noch positiv aussehen!
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Im Großen und Ganzen klappt es aber einwandfrei, selbst Sonntag Nachts und an Feiertagen !
Ebenso die Einsendungen und Retouren klappen gut. Wenn tatsächlich mal 1 Artikel oder Einzelteile fehlten wurden diese nach entsprechendem Nachweis ohne Probleme gutgeschrieben.
Wenn aber dieses Vendor Programm mit solchen Ausgleichszahlu ngen daher kommt werde ich Amazon bei der nächsten Anfrage freundlichst auf dieses No-Go hinweisen und ablehnen.
Mal sehen was als Antwort kommt, man kann ja miteinander reden :-)
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