Geringe Wahrscheinlichkeit und vage Pläne
Und gerade weil es so unwahrscheinlich ist, dass Drohnen in den kommenden Monaten oder auch Jahren bei der Zustellung von privat bestellten Paketen in Deutschland zum Einsatz kommen, scheinen sich immer wieder neue Unternehmen in das Thema einzuklinken. „Einfach mal mitreden! Einfach mal vage Pläne in den Raum werfen…“, scheinen sie sich zu denken. Und die Aufmerksamkeit, die sie erhaschen, gibt ihnen Recht.
Und so sprechen wir im Jahr 2015 von roten Rosen, die es – ganz im Sinne von Hildegard Knef – regnen soll: Denn selbst der Blumen-Anbieter Blume2000 hat nun entsprechende Pläne verkündet. Wie das am Ende aussehen könnte, wurde vor einigen Monaten schon einmal von einem anderen Blumen-Unternehmen getestet:
Und obwohl ich mir selbst wünsche, dass mir beispielsweise mein morgendlicher Kaffee, meine Wocheneinkäufe, frische Pasta vom Italiener um die Ecke oder meine Online-Bestellungen bald von netten kleinen Drohnen geliefert werden, muss man den gesetzlichen Rahmenbedingungen, den potenziellen Gefahren und technischen Schwierigkeiten solcher Pläne wohl ins Auge blicken und hinnehmen, dass es sich in den meisten Fällen wohl um bloße Werbe-Kampagnen handelt.
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