Amazon bietet seit gestern auch seinen deutschen Prime-Kunden an, ohne zusätzliche Kosten Musik zu streamen. Dabei besticht Prime Music nicht gerade durch eine immense Songauswahl oder aktuellen Titeln: Vielmehr ist der Katalog mit rund einer Million Songs, die mindestens ein halbes Jahr alt sind, nicht wirklich konkurrenzfähig mit dem von etablierten Größen wie Spotify und Deezer. Das ist aber auch nicht weiter wild – schließlich ist Prime Music eben bereits in der Premium-Mitgliedschaft integriert und es muss nichts zusätzlich gezahlt werden. Hierzulande kostet diese 49 Euro im Jahr – oder wie Amazon gerne aus marketingtechnischen Gründen betont: etwa vier Euro im Monat.
Dafür wird einem mittlerweile eine nicht zu verachtende Menge an Vorteilen geboten: Ein kostenfreier Versand, Streaming-Möglichkeiten von Filmen, Serien und eben auch Musik, Zugriff auf die Kindle-Leihbücherei, die mögliche Nutzung von Amazon Pantry, Cloud-Speicherplatz, Premiumangebote… Die Liste nimmt immer größere Ausmaße an, weswegen fast schon zwangsläufig die Frage gestellt werden muss: Warum sollte man keine Prime-Mitgliedschaft abschließen?
Kommentar schreiben