Händler im Mittelpunkt? Nicht bei Amazon!
Doch es gibt etwas, das Amazon nie gelernt hat und vermutlich auch in den kommenden Monaten und Jahren nicht in Erwägung ziehen wird: Seine Händler in den Mittelpunkt rücken. Warum das so ist, hat vermutlich viele Gründe. Amazon ist selbst Markenhersteller, vertreibt seine Kindle- und Fire-Geräte, bietet Cloud-Leistungen und ist natürlich selbst als Händler auf seinem eigenen Online-Marktplatz präsent. Warum sollte Amazon also die externen Verkäufer hofieren und bei der Kundschaft anpreisen?!
Dieser Fakt trägt auch dazu bei, dass Amazon (trotz der hervorragendem Kundenorientierung) immer auch wie der große, unnahbare Online-Riese wirkt. Doch es geht auch anders: Andere Unternehmen wie Etsy, DaWanda, Woonder oder andere Online-Marktplätze haben nämlich längst erkannt, dass man Kunden auch auf einer persönlicheren Ebene erreichen kann – und zwar, wenn man die Händler, ihre Philosophien oder Geschichten stärker hervorhebt und sie in den Mittelpunkt des Interesses rückt.
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