Kaufabbrüche sind ein echtes Problem und dabei gar nicht so einfach zu durchschauen. Denn entgegen der Annahme, dass die Kunden den Warenkorb erst am Check-Out zurücklassen, sind es vor allem Kunden, die noch während des Stöberns den Shop wieder verlassen. In einer Analyse mit 60.000 Online-Einkäufern hat Connexity jetzt die Gründe für diese vorzeitigen Abbrüche untersucht.

(Bildquelle Verwaister Warenkorb: Wachararwish via Shutterstock)
Für die Analyse befragte das Marketing-Dienstleistungsunternehmen Connexity aus den USA über 60.000 Online-Shopper mit Kaufabsicht, wie sich deren Verlassen der Händlerseite am ehesten beschreiben lässt. Das erstaunliche Ergebnis: 50 Prozent der Befragten gaben an, dass sie bereits während des Stöberns den Kauf abbrechen. 18 Prozent verlassen den Shop im Warenkorb und 32 Prozent brechen beim Check-Out ab. Damit ist die Annahme, dass der Check-Out der häufigste Verursacher eines Kaufabbruchs bei kaufwilligen Kunden ist, widerlegt.
Michael Rausch, Geschäftsführer Connexity Europe GmbH, erklärt in der Unternehmensmeldung, dass aktiv etwas getan werden kann, um die Kauf-Abbrecher zurückzugewinnen: „Viele Hauptursachen für den Kaufabbruch im Online-Shop sind lösbar. Man muss nah am Kunden sein, um die Problemfälle zu identifizieren und zu erfahren, was die Kunden zurückbringt.“

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