# 4 Retouren müssen (nicht) immer kostenlos sein
Ganz klar, die Mehrheit (67 Prozent) der Online-Shopper erwartet kostenlose Retouren. Interessanterweise erwarten das vor allem jene Personen, die ein Einkommen von über 3.000 Euro pro Monat haben. Nur etwa jede:r zehnte Online-Shopper:in ist bereit, eine pauschale Rücksendegebühr bis maximal fünf Euro zu bezahlen. Fast jede Fünfte würde aber die Retourenkosten bei Käufen tragen, bei denen der Bestellwert geringer als 20 Euro ist – das gilt vor allem für die Jüngeren.
Händler:innen werden also größtenteils auch weiterhin die Preise für Rücksendungen pauschal mit einpreisen müssen. Dass sich der Retourenprozess je nach Branche und Kundschaft unterscheidet, hat die Umfrage überdies nicht berücksichtigt: Bei einem Kleidungsstück merkt man oft erst nach dem Anziehen, ob es einem tatsächlich zusagt. Bei neuen Autoreifen hat man sich hingegen (idealerweise) schon etwas genauer informiert, ob sie für das jeweilige Modell auch passen. Während man also den Modeartikel meist nur in den Umschlag steckt, aus dem er kam, so ist allein logistisch der Rückversand bei Autoteilen deutlich komplexer – und will als Prozess anders durchdacht und vor allem kalkuliert sein.
# 5 Kostentransparenz hilft
Wichtig ist in jedem Fall, dass entsprechende Kosten auch transparent ausgewiesen werden. Jede:r vierte Befragte (25,8 Prozent) kritisiert, dass die Rücksendekosten höher ausgefallen waren, als erwartet wurde oder aber diese vorab unklar angegeben worden seien. Mit einem eindeutigen Hinweis kann dem also leicht entgegengewirkt werden.
Artikelbild: http://www.depositphotos.com
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Die Marktplätze müssten gesetzlich in die Pflicht genommen werden, den Kunden es nicht so einfach zu machen.
Es müssten generell die Retourkosten pauschal mit 5 Euro jeweils vom Kunden übernommen werden und es dürfte nur neue und unbenutzte Ware retourniert werden dürfen, schon hätte sich das Hauptproblem von uns Onlinehändlern erledigt.
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